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Schon probiert? Kokosblütenzucker


Immer wieder werden neue Lebensmittel entdeckt und auf den Markt gebracht, die gesünder als herkömmliche Produkte sein sollen – aktuelle zum Beispiel Kokosblütenzucker. Doch, was ist das eigentlich? Kokosblütenzucker wird in tropischen Regionen aus dem Nektar der Kokospalmen gewonnen.


Für die Ernte klettert der Bauer zweimal täglich die Kokospalme hinauf, schneidet den Blütenstand an und fängt den heraustropfenden Nektar in einem Gefäß auf. Anschließend wird der Nektar gesiebt, erhitzt und dabei so lange gerührt bis er eindickt und kristallisiert. Abgekühlt werden die Zuckerkristalle zerkleinert, bis sie eine streufähige Beschaffenheit haben. Pro Tag lassen sich von einer Kokospalme rund 4 Liter Nektar gewinnen – ausreichend für ein Kilogramm Kokosblütenzucker.




Foto: Shutterstock/JRP Studio


Kokosblütenzucker ist hellbraun, schmeckt leicht nach Karamell und besteht zu 70 bis 90 Prozent aus Saccharose. Da er fast genauso süß wie Haushaltszucker ist, kann er genauso dosiert werden. Er eignet sich zum Beispiel zum Süßen von Getränken sowie zum Backen. Allerdings kann es sein, dass ein mit Kokosblütenzucker hergestellter Rührteig nicht so gut aufgeht und größere Luftblasen enthält, weil der Zucker sich beim Rühren schlechter auflöst.

Kokosblütenzucker wird nach­gesagt, er sei gesünder als Haushaltszucker, habe einen höheren Nährstoffgehalt und lasse den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen. Wissenschaftliche Belege gibt es dafür allerdings nicht. Zum Kaloriensparen eignet sich Kokosblütenzucker jedenfalls nicht, denn er enthält ungefähr genauso viele Kalorien wie klassischer Zucker. (ais)



Beitrag erschienen in Ausgabe 03/2017

 

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