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Regelmäßiges Saunieren auch für Hypertoniker


Viele Hypertoniker haben Sorge, in der Sauna einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Doch bei gut eingestelltem Blutdruck ist diese Furcht unbegründet. Darauf wies kürzlich die Deutsche Hochdruckliga hin.

 

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Bei jedem Saunagang steigen zunächst Herzfrequenz und Blutdruck. In der anschließenden Ruhephase sinkt der Blutdruck dann jedoch wieder ab. Professor Dr. Reinhard Ketelhut, Sportwissenschaftler und Sportmediziner am Medical Center Berlin, rät Hypertonikern, die lange nicht mehr körperlich aktiv waren, vor dem ersten Saunabesuch ein Belastungs-EKG beim Arzt durchführen zu lassen




Foto: Shutterstock/ Sandra van der Steen


Ist der Blutdruck unter Belastung stabil, stehe dem Saunieren nichts im Wege. Anfängern empfiehlt er Dampfsaunen mit 45 und 60 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit. Auch die Verweildauer sollte langsam gesteigert werden. Von drastischer Abkühlung etwa im Eisbecken rät Ketelhut ab, weil dies einen starken Blutdruckanstieg verursachen kann. Ratsam sei lang­sames Abkühlen an der Luft oder mit lauwarmem Wasser sowie eine Ruhe­pause von mindestens 30 Minuten. In Studien wirkte sich regelmäßiges Saunieren günstig auf die Blutdruckregulation aus. Diesen Effekt erklären Wissenschaftler mit einer funktionellen Verbesserung des Endothels und einer günstigen Regulation der Stresshormone. (ais)



Beitrag erschienen in Ausgabe 05/2017

 

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