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BERATUNGSPRAXIS

OTC-Beratungscheck

Cetirizin


In der neuen Serie »OTC-Beratungs- check« fasst PTA-Forum die wichtigsten Hinweise zu einem ausgewählten OTC-Präparat für die Beratung übersichtlich zusammen. Diesmal ist Cetirizin an der Reihe.

 

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Kontraindikationen, Neben- und Wechselwirkungen:
OTC-Arzneimittel sind nicht ­weniger beratungsintensiv als verschreibungspflichtige.

Arzneistoffgruppe

H1-Antihistaminika

Präparate

Reactine®, Zyrtec®, Generika

Indikation

Bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren: zur ­Linderung von nasalen und okularen Symptomen bei allergischer Rhinitis, Linderung von Symptomen bei chronischer Urtikaria.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 1 x täglich 10 mg

Kinder von 6 bis 12 Jahren: 2 x täglich 5 mg

Kinder ab 2 Jahren (Saft): 2 x täglich 2,5 mg täglich

Tabletten unzerkaut mit einem Glas Flüssigkeit einnehmen, eventuell am Abend (Schläfrigkeit!)

Kontraindikationen/Warnhinweise

Bei therapeutischen Dosierungen keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen mit Alkohol, dennoch Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol.

Vorsicht auch bei Patienten mit Prädisposition für Harnverhalt (z. B. Läsion des Rückenmarks, Prostatahyperplasie), Cetirizin kann das Risiko eines Harnverhaltes erhöhen.

Vorsicht bei Patienten mit Epilepsie und mit Krampfneigung.

Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut: vor Durchführung eines Allergietests dreitägige Auswaschphase beachten




Foto: iStock/Imgorthand


Nebenwirkungen

Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen

Wechselwirkungen

Bei empfindlichen Patienten kann die gleichzeitige Einnahme mit Alkohol oder zentral dämpfenden Mitteln zu einer zusätzlichen Reduktion der Aufmerksamkeit und einer Leistungsbeeinträchti- gung führen.

Schwangerschaft/Stillzeit

Keine teratogenen Effekte im ersten Trimenon nachgewiesen, kann laut www.embrxotox.de in der Schwangerschaft eingenommen werden.

Bei länger dauernder Therapie mit Antihistaminika können Symptome wie Unruhe oder Sedierung beim gestillten Säugling nicht ausgeschlossen werden, bei Cetirizin aber eher unwahrscheinlich; Einnahme in Stillzeit möglich.


Hinweis: Der Beratungscheck zeigt eine Auswahl an Arzneimittelinformationen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weiterführende Informationen finden Sie unter anderem in den entsprechenden Fachinformationen, der Roten Liste sowie auf www.embryotox.de



Beitrag erschienen in Ausgabe 06/2017

 

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