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Änderungen beim Mutterschutz


Der Bundestag hat Anfang April ein Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beschlossen.

 

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Die bisher gültigen Regelungen zum Mutterschutz stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1952. »Besonders wichtig ist, dass wir den Mutterschutz für Mütter von Kindern mit Behinderung verbessern konnten«, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in einer Pressemitteilung des Ministeriums.




Foto: Shutterstock/Syda Productions


Die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung beträgt jetzt zwölf statt acht Wochen. Diese Frist ist heute bereits Standard nach Früh- und Mehrlingsgeburten. Zudem wird ein Kündigungs­schutz für Frauen eingeführt, die nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden.

Die Regelungen werden unmittelbar nach Verkündung des Gesetzes in Kraft treten. Andere Maßnahmen – etwa Änderungen beim Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit sowie der Mehrarbeit – werden erst ab dem 1. Januar 2018 gelten. Dann wird auch der gesetzliche Mutterschutz auf Praktikantinnen und Studentinnen ausgedehnt und ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt, wenn Schwangere zwischen 20 Uhr und 22 Uhr arbeiten sollen. (ais)



Beitrag erschienen in Ausgabe 09/2017

 

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