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Wie das Herrchen …

Ach du dicker Hund!

Haustiere sind ihren Besitzern häufig nicht nur äußerlich ähnlich, auch gesundheitlich gleichen sich Mensch und Tier mehr als bisher gedacht.
Katja Egermeier
02.05.2019
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Ein im wörtlichen Sinne zunehmendes Problem ist bei Mensch wie Tier das Thema Übergewicht. Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung sorgen laut Boehringer dafür, dass weltweit etwa mehr als die Hälfte aller Hunde und Katzen übergewichtig oder adipös sind. 

Das kann die Gesundheit des Haustiers stark beeinträchtigen: Die Tiere haben eine kürzere Lebenserwartung und oftmals ein geschwächtes Immunsystem. Wie beim Menschein steigt auch hier das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörun­gen und Gelenkerkrankungen.

Die Ähnlichkeiten erstreckten sich bis auf die medikamentöse Behandlung. Litten Haustier und Besitzer an Bluthochdruck oder an Schmerzen oder Entzündungen durch rheumatische Erkrankungen, erhielten sie auch das gleiche Medikament.

Dank Hund gesund

Insgesamt sei die Verbindung zwischen Mensch und Tier jedoch vorteilhaft – für beide Seiten und vor allem für kranke Menschen, so das Pharmaunternehmen weiter. Einem Haustier nahe zu sein, könne die Medikamentenmenge eines Patienten – selbst hinsichtlich der Verwendung von Antidepressiva und Beruhigungsmitteln – verringern.

»Die Verbindung zwischen Mensch und Tier zeigt psychologische wie auch emotionale Auswirkungen, die das Behandlungsergebnis für Patienten verbessern«, sagt Jean-Luc Michel von der strategischen Geschäftseinheit für Haustiere bei Boehringer Ingelheim. »Wir sehen eine besondere Bedeutung der Tiere für unser Wohlergehen – gerade auch für Patienten mit chronischen Erkrankungen.«

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