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Arbeitshilfen zu pharmazeutischen Dienstleistungen

Wie genau können Apotheken die pharmazeutischen Dienstleistungen umsetzen? Wie funktioniert die Abrechnung und welche Fortbildungen sind vonnöten? Antworten auf diese und weitere Fragen stellt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nun auf einer Homepage zur Verfügung.
PZ/PTA-Forum
15.06.2022  11:00 Uhr

Die umfangreichen Informationen und Arbeitshilfen finden Apotheken im Mitgliederbereich der ABDA-Website unter www.abda.de/pharmazeutische-dienstleistungen. Dort werden die vertraglich vereinbarten pharmazeutischen Dienstleistungen und Prozesse (Flussdiagramm) beschrieben. Neben den ausführlichen Beschreibungen sollten sich Apotheken die zahlreichen Arbeitsmaterialien ansehen, darunter auch Dokumente zur Datenerfassung, Gesprächsleitfäden, Standardarbeitsanweisungen sowie Checklisten und Flyer zur Arzt- und Patienteninformation ansehen. Zudem findet sich eine Vorlage für eine schriftliche Vereinbarung mit dem Patienten, da dieser jeweils schriftlich einwilligen muss, bevor die jeweilige Dienstleistung durchgeführt werden kann, und den Erhalt quittieren muss. Auch Angaben, wie das Ganze abgerechnet wird und zu welchen Preisen, finden sich auf der Homepage, ebenso ein Abrechnungsmuster.

Die Informationen und Materialien stehen jeweils einzeln für die fünf abrechnungsfähigen pharmazeutischen Dienstleistungen zur Verfügung. Jede Dienstleistung hat eine Sonder-Pharmazentralnummer (SPZN) erhalten:

  • erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation – SPZN 17716808
  • pharmazeutische Betreuung von Organtransplantierten – SPZN 17716843 (Erstberatung), SPZN 17716866 (Folgeberatung)
  • pharmazeutische Betreuung bei oraler Antitumortherapie – SPZN 17716820 (Erstberatung), SPZN 17716837 (Folgeberatung)
  • standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck – SPZN 17716872
  • erweiterte Einweisung in die korrekte Arzneimittelanwendung mit Üben der Inhalationstechnik – SPZN 17716783

Zu der pharmazeutischen Betreuung spezieller Patientengruppen, also den Organtransplantierten sowie Patienten mit oraler Antitumortherapie, sind noch Arbeitsmaterialen in Arbeit, die sukzessive ergänzt werden.

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