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BZgA

Aufklärung und Motivation zu gesundem Verhalten

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat sich schon vor über 50 Jahren zum Ziel gesetzt, die Menschen in Deutschland dahingehend zu befähigen, dass diese sich verantwortungsbewusst und gesundheitsgerecht verhalten und das Gesundheitssystem sachgerecht nutzen.
Katja Egermeier
15.11.2019
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»Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung sind die beiden obersten Ziele unserer Arbeit«, schreibt die BZgA auf ihrer Website. Ihre Maßnahmen und Programme sollen der Primären und Sekundären Prävention dienen, also einen Beitrag dazu leisten, die Häufigkeit von Neuerkrankungen zu senken und die Früherkennung von Krankheiten zu steigern.

Um das zu erreichen werde das Wissen, die Einstellungen und Fähigkeiten der Menschen gestärkt, die nötig sind, damit diese sich gesund verhalten, Risiken erkennen und vermeiden können. So könne jeder Verantwortung für die eigene Gesundheit und die anderer übernehmen.

Denn für viele verbreitete Krankheiten gelte, dass sie durch gesundheitsschädliches Verhalten wie beispielsweise Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Über- und Fehlernährung begünstigt werden. Auch die Anzahl von Infektionskrankheiten ließe sich eindämmen, beispielsweise wenn der Bevölkerung die Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten bekannt sind und ein Schutzverhalten einüben. 

Aktuelle Schwerpunkte

Welcher Schwerpunkt dabei gerade von der BZgA bearbeitet wird, orientiert sich an den gerade dringlichen Gesundheitsproblemen. Derzeit sind das die Prävention von Infektionskrankheiten, vor allem HIV/Aids und sonstige sexuell übertragbare Krankheiten, die Suchtprävention mit den Schwerpunkten Alkohol und Nikotin und die Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit hinsichtlich Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.

Daneben erfüllt die BZgA auch gesetzliche Aufgaben wie die Sexualaufklärung und Familienplanung, die Aufklärung zum Thema Organ- und Gewebespende sowie der Blut- und Plasmaspende. Bekannte Aufklärungskampagnen der BZgA sind beispielsweise »Gib Aids keine Chance«, »Alkohol? Kenn dein Limit.« oder »rauchfrei! Bist du dabei?«

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