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Weniger Todesfälle durch Malaria

15.12.2014
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Von Annette van Gessel / Am 9. Dezember teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit, dass der Kampf gegen Malaria Erfolge zeigt. Die Zahl der Todesfälle durch Malaria ist laut WHO weltweit deutlich zurückgegangen.

In ihrem aktuellen Weltmalaria­report nennt die WHO folgende Zahlen: 2013 seien zwar noch rund 584 000 Menschen an der Tropenkrankheit gestorben, doch seien das 40 000 Menschen weniger als im Jahr 2012 und fast die Hälfte weniger als noch im Jahr 2000.

Als wichtigste Maßnahme habe der vermehrte Einsatz von Moskitonetzen zu dieser positiven Entwicklung geführt, so die WHO. Beispielsweise habe im Jahr 2013 fast jeder zweite Afrikaner ein mit Insektizid behandeltes Moskitonetz benutzt. Zehn Jahre zuvor habe nicht einmal einer von 33 Afrikanern ein solches Netz besessen, berichtet die WHO. Darüber hinaus stehen in Afrika für mehr Menschen effektive Medi­kamente und schnelle Diagnosetests zur Verfügung. Auch dies habe dazu beigetragen, dass die Zahl der Todes­fälle zurückging.

Sorge bereitet den Mitarbeitern der WHO allerdings das vermehrte Auftreten von Resistenzen vor allem in Asien. Dort sind einige Parasiten gegen die gängigen Medikamente unempfindlich geworden. /

Quelle: WHO