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Schlafmangel erhöht Unfallrisiko

04.01.2017  11:17 Uhr

Ausreichend Schlaf ist wichtig für die Konzentrationsfähigkeit. Deshalb sollte sich nur der ans Steuer setzen, der ausgeschlafen ist. Das ist bekannt. 

Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich ­bereits relativ geringer Schlafmangel auf die Unfallwahrscheinlichkeit auswirkt: Wer weniger als sieben Stunden geschlafen hat, erhöht sein Risiko deutlich, im Straßenverkehr nicht richtig zu reagieren und einen Unfall zu provozieren.

Bereits zwei Stunden verpasste Nachtruhe verdoppeln die Wahrscheinlichkeit eines Crashs im Vergleich zu einem ausgeschlafenen Fahrer, ergab eine Studie des amerikanischen Automobilclubs AAA. Wer nur vier bis fünf Stunden schläft, hat der Untersuchung zufolge ein vierfach erhöhtes Unfall­risiko – ein Wert wie sie ihn sonst nur von alkoholisierten Fahrern kennen, teilen die Experten für Verkehrs­sicherheit mit. Bei weniger als vier Stunden steigt der Faktor sogar auf 11,5. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von gut 7200 Fahrern und 4500 Unfällen. (ew)