PTA-Forum online
Nebennieren

Lebenswichtige Organe im Miniformat

22.03.2010  22:02 Uhr

Nebennieren

Lebenswichtige Organe im Miniformat 

von Gudrun Heyn

Keine der beiden Nebennieren ist größer als eine Streichholzschachtel. Dennoch gehören die hormonproduzierenden Organe zu den ganz Großen, denn sie steuern lebenswichtige Funktionen des Körpers.

Den Namen verdanken die Nebennieren ihrer Position am oberen Ende der Nieren, auf denen sie wie kleine Kappen sitzen. Da sie jeweils anderen Organen Platz machen müssen, erinnert die rechte Nebenniere an eine dreieckige Pyramide und die linke an einen Halbmond. Obwohl Nieren und Nebennieren eine gemeinsame Hülle aus Fett- und Bindegewebe umgibt, haben sie völlig verschiedene Aufgaben. Während die Nieren vor allem den Urin bilden, gehören die Nebennieren zu den Hormonfabriken des Körpers. Ihre Hormone und Neurotransmitter beeinflussen unter anderem Blutdruck, Herzfrequenz und Zuckerstoffwechsel des Menschen. Außerdem wirken sie antientzündlich, antiallergisch und immunsuppressiv, sorgen für Bartwuchs und andere geschlechtsspezifische Unterschiede und steuern zudem die Reaktionen des Körpers in Stresssituationen. 

Drüsen, die Hormone produzieren (inkret) und direkt in das Blut abgeben (endokrin), gehören zu den Winzlingen unter den Organen. Dies ist nicht weiter erstaunlich, da Hormone in der Regel in sehr geringen Mengen äußerst effektiv sind. Schon in einer Konzentration von 1012 bis 1015 mol pro mg Gewebe können sie Körperfunktionen in Gang setzen oder bremsen. Bei einem gesunden Erwachsenen werden die Nebennieren jeweils kaum fünf Zentimeter lang, drei Zentimeter breit und nur vier bis fünf Gramm schwer. Zudem sind beide Drüsen mit einem Durchmesser von weniger als einem Zentimeter extrem flach. Dennoch besteht eine Nebenniere bei genauer Betrachtung aus zwei endokrinen Drüsen mit völlig unterschiedlicher Herkunft und Funktion: dem inneren weichen Nebennierenmark und der außen liegenden Nebennierenrinde.

Das dunkelgraue weiche Nebennierenmark im inneren Teil der Nebenniere produziert nur wenige Hormone. Diese haben jedoch eine große Bedeutung: Mit ihrer Hilfe kann sich der Mensch blitzschnell auf gefährliche Situationen einstellen. Die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark mobilisieren alle Funktionen des Körpers, die er für schnelle Reaktionen benötigt. Schon immer waren die Hormone des Marks somit die beste Lebensversicherung des Menschen, zu Zeiten der Jäger und Sammler ebenso wie derzeit im Straßenverkehr.

Aufgaben der Rinde

Wie die Rinde einen Baum umschließt, so umgibt die Nebennierenrinde das Nebennierenmark. Typisch für diese äußere Schicht ist ihre goldgelbe Farbe, denn ihre Zellen sind reich an Lipiden. Im Vergleich zum Nebennierenmark fällt die Rinde zudem durch ihre Größe auf: Sie nimmt rund drei Viertel der gesamten Nebennierensubstanz ein und unterstreicht damit ihre Bedeutung für die Hormonproduktion.

Mehr als 40 verschiedene Hormone werden in der Nebennierenrinde gebildet. Nach dem lateinischen Begriff für ihren Herstellungsort (lat. cortex = Rinde) heißen diese Substanzen Corticoide oder Corticosteroide. Durch sie stellen sich die Körperfunktionen auf die stets wechselnden Beanspruchungen um. Anhand ihrer Wirkungen werden die Corticosteroide in drei große Hauptgruppen unterteilt:

  • die Mineralocorticoide, die den Elektrolyt- und Wasserhaushalt des Körpers entscheidend mit beeinflussen,
  • die Glucocorticoide, die in den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel eingreifen und dabei vor allem den Zuckerstoffwechsel steuern sowie 
  • die Androgene, die den männlichen Sexualhormonen zuzuordnen sind.

 

Damit sie ihre Aufgaben gut erfüllen können, sind die Nebennieren exzellent durchblutet. Jeweils drei Arterien versorgen sie unter anderem mit Sauerstoff. Doch nur jeweils eine große Vene übernimmt den Abtransport der lebenswichtigen Produkte, die mit dem Blut besonders schnell ihre Zielorgane erreichen.

Komplizierte Blutdrucksteuerung

Die äußere Nebennierenrinden-Schicht ist Produktionsstätte der Mineralocorticoide. Ihr bedeutendster Vertreter ist das Aldosteron. Bis zu 250 µg stellen die Nebennieren täglich aus Cholesterol her und geben es in die Blutbahn ab. In den Nieren sorgt Aldosteron gemeinsam mit anderen Mineralocorticoiden, zum Beispiel mit Desoxycorticosteron, dafür, dass Natriumionen zurückgehalten und gleichzeitig Kaliumionen verstärkt ausgeschieden werden. Auch im Darm sowie in den Speichel- und Schweißdrüsen erfüllen Mineralocorticoide vergleichbare Aufgaben. 

Ausgelöst wird die Produktion von Mineralocorticoiden, wenn sich das Volumen der Blutgefäße ändert, wenn zum Beispiel nach einem Unfall oder bei stärkeren Blutungen eine zu geringe Menge Blut zirkuliert oder der arterielle Blutdruck plötzlich stark abfällt. Als Reaktion setzt die Niere Renin frei und in einem mehrstufigen Prozess werden Angiotensin II und Angiotensin III gebildet. In der Nebennierenrinde bewirkt Angiotensin die Freisetzung von Aldosteron. Gleichzeitig steigen unter dem Einfluss von Angiotensin II der Widerstand der Gefäße und damit der Blutdruck wieder an.

Das neu gebildete Aldosteron verstärkt diesen Effekt, denn es bewirkt, dass weniger Natriumionen und damit auch weniger Wasser ausgeschieden werden. Als Folge steigt die Flüssigkeitsmenge in den Adern. Aufgrund dieses komplexen Geschehens gilt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) als eines der wichtigsten blutdruckregulierenden Systeme des Körpers. Substanzen mit einem hemmenden Einfluss auf das RAAS wie die ACE (Angiotensin Converting Enzyme)-Hemmer können daher Hypertonikern helfen.

Hormonelle Multitalente

Nicht weniger bedeutend als die Mineralocorticoide sind die Glucocorticoide. Diese Substanzen werden im mittleren Abschnitt der Nebennierenrinde gebildet. Da sie den Zuckerstoffwechsel beeinflussen, leitet sich der erste Teil ihres Namens vom griechischen Wort für süß (= glycos) ab. Glucocorticoide sorgen beispielsweise dafür, dass aus Aminosäuren verstärkt Traubenzucker (Glucose) gebildet wird, wenn die Glucosekonzentration im Blut zu stark absinkt. Dieser Vorgang findet vor allem in der Leber statt und wird in Fachkreisen als Gluconeogenese bezeichnet. Die benötigten Aminosäuren stammen nicht allein aus der Leber, sondern auch aus Muskeln und Bindegewebe. Dort werden unter dem Einfluss der Glucocorticoide Proteine abgebaut (eiweißkatabole Wirkung). Damit für die Gluconeogenese ausreichend Aminosäuren verfügbar sind, können die Hormone zudem den Aufbau von neuem Körpereiweiß aus Aminosäuren hemmen. 

Im Weiteren bewirken Glucocorticoide, dass verstärkt Depotfette abgebaut werden (Lipolyse). So entsteht bei der Spaltung der Triglyceride aus den Zellen des Fettgewebes Glycerol, das ebenfalls zur Zuckerherstellung verwendet werden kann. Aktiviert wird die Lipolyse durch Katecholamine wie Adrenalin. Dabei kurbeln Glucocorticoide nicht nur die Produktion des Adrenalins an, sie können auch den lipolytischen Effekt der Katecholamine verstärken. Damit Muskel- und Fettzellen den neu gebildeten Zucker nicht sofort wieder verbrauchen, bremsen Glucocorticoide außerdem die Sekretion von Insulin.

Doch die Multitalente unter den Hormonen können noch weit mehr, als den Blutzuckerspiegel anheben. In höheren Konzentrationen, beispielsweise aufgrund einer starken Belastung des Körpers, beeinflussen sie das Immunsystem. Dann hemmen sie die unspezifische und spezifische Abwehr und wirken dabei vor allem entzündungshemmend (antiphlogistisch). Auch die Vermehrung von T-Lymphozyten können sie bremsen und so eine Immunantwort unterdrücken oder abschwächen (immunsuppressive Wirkung). 

Bei Stress Hormonausschüttung

Das wichtigste und wirksamste körpereigene Glucocorticoid ist das Cortisol (Hydrocortison). Täglich sezernieren die Nebennieren eines gesunden Erwachsenen etwa 15 bis 60 mg Cortisol. In Stresssituationen, in denen der Körper vermehrt Energie benötigt, kann die Tagesmenge sogar auf 240 mg ansteigen. Daher wird Cortisol häufig auch als Stresshormon bezeichnet. 

Gesteuert wird die Synthese aller Glucocorticoide hauptsächlich über das von der Hypophyse gebildete Nebennierenrinden-stimulierende Hormon (adrenocorticotropes Hormon, ACTH). Die körpereigene Cortisolproduktion unterliegt einem ausgeprägten Tagesrhythmus mit einem Minimum um Mitternacht und einem Maximum zwischen sechs und neun Uhr morgens. Daher passen Ärzte im Rahmen einer systemischen Therapie die Einnahmezeiten der Glucocorticoid-Tabletten immer diesem natürlichen Rhythmus an.

Um 1938 wurde das körpereigene Glucocorticoid erstmals synthetisch hergestellt. Heute sind Cortisol und seine Modifikationen aus der Therapie nicht mehr wegzudenken. Vor allem die entzündungshemmende Wirkung der Glucocorticoide wird sehr häufig genutzt, so etwa bei rheumatischen Erkrankungen, Allergien oder entzündlichen Hautkrankheiten. Noch immer gilt das Cortisol als Standard für alle Abwandlungen. Seine entzündungshemmende Wirkung wird gleich 1 gesetzt. Zu den synthetischen Nachbildungen mit höherer Wirkstärke gehören unter anderem Prednison, Prednisolon, Dexa- und Betamethason. 

In sehr hohen Dosen setzen Ärzte Glucocorticoide sogar bei einem anaphylaktischen Schock ein. Weitere wichtige Einsatzbereiche sind die Substitution bei Patienten mit Nebennierenrindeninsuffizienz, die Immunsuppression, zum Beispiel nach einer Organtransplantation, oder die Diagnostik des Cushing-Syndroms.

Sexualhormone beider Geschlechter

Die innere Zone der Nebennierenrinde ist die Produktionsstätte der Androgene. Ihr Name leitet sich von dem griechischen Wort andros für Mann ab, denn Androgene fördern das Wachstum von Penis und Hodensack, die Spermatogenese, die Behaarung, das sexuelle Verlangen und die Potenz des Mannes. Zudem beschleunigen Androgene den Aufbau von körpereigenem Eiweiß und damit das Knochen- und Muskelwachstum (anabole Wirkung). Bei Frauen führt die Einnahme von Testosteron-haltigen Arzneimitteln allerdings zu Akne und Bartwuchs. Außerdem kann die Regelblutung ausbleiben. 

Doch nicht nur die Nebennierenrinde der Männer, sondern auch die der Frauen stellt Androgene her, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Dazu gehören Androstendion, Dehydroepiandrosteron (DHEA) und sein Sulfat, aber nicht das Testosteron selbst. Androstendion und DHEA sind Prohormone und werden erst in anderen Geweben geschlechtsspezifisch zu Testosteron, dem stärksten männlichen Sexualhormon, oder zu Estradiol, dem stärksten weiblichen Estrogen, aber auch zu anderen Sexualhormonen umgewandelt. Allerdings ist der Einfluss der Nebennierenrinde auf die Ausbildung und die Steuerung von Sexualorganen eher gering, denn überwiegend sind die Hoden des Mannes sowie die Eierstöcke der Frau für die Produktion von Sexualhormonen verantwortlich. Dies ändert sich, sobald Tumore in der Nebenniere die Hormonproduktion ankurbeln. 

Schnelle Boten aus dem Mark 

Während die Corticosteroide eher für alltägliche Aufgaben zuständig sind, ihre Synthese durch komplizierte Regelkreise gesteuert wird und ihre Wirkung im Regelfall deutlich verzögert eintritt, gehören die Hormone des Nebennierenmarks einer schnellen Eingreiftruppe an. Möglich macht dies die Embryonalentwicklung, denn im Gegensatz zur Nebennierenrinde entwickelt sich das Nebennierenmark aus Zellen der Neuralleiste und stammt damit von den gleichen Zellen ab wie das sympathische Nervensystem. Daher kann auch das Mark Botenstoffe des Nervensystems bilden und diese Botenstoffe auf einen Nervenbefehl hin freisetzen. 

Vor allem in Alarm- und Stresssituationen schüttet das Nebennierenmark die Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin aus. Die Synthese der Substanzen findet in den Nervenzellen des Marks statt. Im Gegensatz zu den anderen Nervenzellen im menschlichen Organismus geben die Nervenzellen des Nebennierenmarks ihre Produkte nicht an nachfolgende Nervenzellen weiter, sondern direkt ins Blut. So erreichen Adrenalin und Noradrenalin sehr viel schneller ihre Zielorgane, zum Beispiel das Herz. Den Befehl, die Katecholamine freizusetzen, erhält das Mark über den Sympathikusnerv. Damit die Informationskette nicht unterbrochen wird, halten die Nervenzellen der Nebenniere, wie alle Nervenzellen, ihre Produkte in Vesikeln vorrätig. Bei einem Nervenreiz können sie Adrenalin und Noradrenalin daher sofort freisetzen. 

Wenn das Mark die beiden Katecholamine verstärkt ausschüttet, wirken sich diese auf viele Körperfunktionen aus. Zum einen steigen Blutdruck und Herzfrequenz mit der Folge, dass Muskulatur und Lunge besser durchblutet werden. Außerdem heizen sie den Glykogen-Abbau und die Lipolyse an, wodurch der Blutzuckerspiegel steigt und mehr freie Fettsäuren zusätzliche Energie zur Verfügung stellen. Des Weiteren erhöht sich die Schweißsekretion, um den Organismus zu kühlen, stoppt die Magen- und Darmtätigkeit, um alle Energie auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren, und weiten sich die Bronchien, damit dem Körper mehr Sauerstoff zugeführt wird. 

Zu viel des Guten

Obwohl die Nebennieren nur winzig kleine Organe sind, haben Störungen ihrer Hormonproduktion erhebliche Folgen. Besonders schlecht verkraftet der Körper, wenn die Nebennierenrinden zu viel Hormone produzieren, zumeist verursacht durch gutartige Geschwulste. Steigen dadurch hauptsächlich die Konzentrationen von Cortisol im Blut an, sprechen Mediziner vom sogenannten Cushing-Syndrom. Sitzt der Tumor nicht in der Nebenniere, sondern in der Hirnanhangdrüse heißt das Krankheitsbild Morbus Cushing. In diesem Fall bildet die Hirnanhangdrüse zuviel ACTH und stößt eine übersteigerte Produktion von Cortisol in den Nebennierenrinden an.

Aber auch die Dauertherapie mit Corticosteroiden kann zu einem Cushing-Syndrom führen. Typischerweise leiden die Betroffenen unter Müdigkeit, Schwäche und Leistungsabfall. Im Vollbild der Erkrankung tritt die sogenannte Stammfettsucht mit Vollmondgesicht und Büffelnacken auf, Arme und Beine bleiben jedoch schlank. Weitere Symptome sind blaurötliche Streifen auf der Haut, die durch Einblutungen und Eiweißabbau entstehen, eine stark verminderte Anzahl von Immunzellen, Osteoporose, Muskelschwäche und eine verringerte Glukosetoleranz. Letztendlich kann zu viel Cortisol sogar zu Diabetes mellitus führen. Sind Frauen betroffen, leiden diese unter einer männlichen Behaarung (Hirsutismus). Auch ihre Regelblutung bleibt häufig aus. Bei männlichen Patienten stellen sich Potenzstörungen ein.

Rund 90 Prozent der Betroffenen machen außerdem schwere Kreislaufprobleme zu schaffen. Abnormal hohe Cortisolspiegel wirken auf die Nieren wie Mineralocorticoide. Da sie das Wasser zurückhalten, steigt der Blutdruck. Außerdem wird verstärkt Kalium ausgeschieden, sodass es zu einem Kaliummangel und zu Herzrhythmusstörungen kommt. 

Produzieren die Nebennieren hingegen zu viel Aldosteron, sprechen Mediziner von einem Hyperaldosteronismus oder Conn-Syndrom. Leitsymptom ist ein krankhaft erhöhter Blutdruck mit allen Folgeerscheinungen. Außerdem kann es bei den Patienten zu Muskelschwäche, Lähmungen, gesteigertem Durst und Herzrhythmusstörungen kommen. Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Angabe der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) davon betroffen. 

Lebensbedrohliche Unterfunktion

Seltener als die Überfunktion tritt die Unterfunktion der Nebennierenrinde (Nebenniereninsuffizienz) auf. Dann ist zumeist das Nebennierengewebe krankhaft zerstört. Kennzeichen des sogenannten Morbus Addison ist der chronische Mangel an Aldosteron und Cortisol. In der Regel verursacht eine Autoimmunerkrankung Morbus Addison. Aber auch Tuberkulose, Viruserkrankungen, Tumore oder genetische Störungen können für den Untergang der Zellen verantwortlich sein. Die Betroffenen fühlen sich schwach und ständig müde. Durch Bauchbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen verlieren sie häufig an Gewicht. Auch Verwirrtheit und Bewusstseinsstörungen kommen bei manchen Patienten vor. Bei vielen verläuft die Erkrankung aber zunächst unauffällig. Durch körperlichen oder psychischen Stress reagiert ihr Körper jedoch plötzlich und heftig auf den Cortisol-Mangel mit Blutdruckabfall und Schock. Diese lebensbedrohliche Notfallsituation wird Addison-Krise genannt. Dann kann die Intensivtherapie mit Corticoiden und Elektrolyten das Leben der Patienten retten.

E-Mail-Adresse der Verfasserin:
gheyn(at)gmx.de