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Junge Eltern fehlen selten

25.02.2014
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Von Verena Arzbach / Im Alter zwischen 25 und 40 Jahren müssen junge Eltern vieles unter einen Hut bringen: Beruf, Karriere, Kinder und Familie. Die meisten scheinen die Mehrfachbelastung jedoch gut wegzustecken.

Gemessen am Krankenstand wirken sich die Lebensumstände nicht negativ auf die Gesundheit der jungen Erwachsenen aus. Laut Gesundheitsreport der DAK lassen sich 25- bis 39-Jährige im Vergleich zu jüngeren und älteren Arbeitnehmern besonders selten krankschreiben.

Die Fehltage der Männer liegen 28 Prozent und die der Frauen 24 Prozent unter dem Durchschnitt. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen Berufstätigen mit und ohne Kinder.

Aber: Der Studie zufolge achten erwerbstätige Eltern weniger auf ihre Gesundheit als ihre kinderlosen Kollegen. Sie treiben weniger Sport, ernähren sich ungesünder und schlafen häufig nicht genug. Viele 25- bis 40-Jährige entwickeln erste Ansätze für spätere chronische Erkrankungen. So sind bereits vier von zehn Beschäftigten wegen Rückenproblemen in ärztlicher Behandlung, 7 Prozent der Männer leiden schon unter Bluthochdruck. Fast jeder fünfte Mann und jede dritte Frau klagen über psychische Probleme.

Für den Report hat das Berliner IGES-Institut Daten von 2,7 Millionen berufstätigen Versicherten der DAK Gesundheit ausgewertet. Außerdem flossen die Angaben von mehr als 3000 25- bis 40-Jährigen aus einer Online-Befragung ein. /

Quelle: DAK Gesundheitsreport