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Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung

05.02.2018  10:35 Uhr

Von Tanja Bender / Unterscheidung nach Geschlecht macht das Gesundheits­system effizienter. Im Bereich Gesundheit gibt es einen eklatanten Mangel an geschlechtsdifferenzierten Studien, an statistischen Erhebungen und validen­ Daten.

Dies führt dazu, dass vorhandene Ressourcen nicht oder nicht optimal genutzt werden, wie das Beispiel Herzinfarkt belegt. Die Beachtung gesundheitsbezogener Unterschiede zwischen Männern und Frauen ist oft entscheidend für eine optimale Versorgung beider Geschlechter.

Speziell hierfür wurde beim Deutschen Frauenrat ein Fachausschuss Frauengesundheit gebildet, dessen zentrale Aufgabe darin bestand, ein fundiertes, aktuelles Positionspapier mit einem Forderungskatalog zur geschlechter­gerechten Gesundheitsversorgung zu erstellen.

Der BVpta hat durch seine Mitgliedschaft im Deutschen Frauenrat die Möglichkeit bekommen, an der Erar­beitung dieses Positionspapiers zur geschlechter­gerechten Gesundheitsversorgung mitzuwirken. Das fertige Positionspapier wurde im Juni 2017 der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats mit allen relevanten Forderungen zu den verschiedenen Kapiteln vorgelegt und einstimmig beschlossen. Im Frühjahr 2018 wird das Positions­papier Frauengesundheit dann als gedruckte Broschüre veröffentlicht. /