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Schüßler-Salze

Fit in den Frühling

11.03.2013
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Von Annette Immel-Sehr / Nach langen Winterwochen mit wenig Bewegung, dafür aber reichlichem Essen, wollen viele Menschen den Körper wieder in Schwung bringen. Die Anhänger der Schüßler-Salze setzen dabei auf eine Mineralsalzkur.

Nach Ansicht der Naturheilkundler überlastet das üppige Leben den Körper. Stoffwechselreste lagern sich im Bindegewebe und unter der Haut ab und werden dort wie in einem Schwamm gespeichert. Das blockiert Ausscheidungsvorgänge, fördert Entzündungen und stört die Verdauung.

Der erste Schritt in ein gesünderes Leben ist die Ernährung umzustellen. Ausreichend zu trinken ist dabei unerlässlich, um die Ausscheidungsfunktionen anzuregen. Vorteilhaft sind Kräutertees und kohlensäurearme Mineralwässer. Natuheilkundler schätzen vor allem Gemüsesäfte, denn nach ihrer Vorstellung wirken die Enzyme im Saft als Stoffwechselkatalysatoren und fördern die Verbrennung und Entschlackung.

Zusätzlich empfehlen sie, die Menge der Kohlenhydrate in der Ernährung, vor allem Zucker, zu verringern. Auf übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee sollen Menschen während der Frühjahrskur weitestgehend verzichten. Stattdessen gehört in dieser Zeit vor allem Obst und Gemüse auf den Speiseplan.

Da frische Luft und Sonnenlicht die Lebensgeister wecken, sind regelmäßige Spaziergänge wichtig. Um den Kreislauf richtig in Schwung zu bringen, eignet sich Ausdauersport wie lockeres Joggen oder Schwimmen.

Frühlingskur

Neben gesunder Ernährung und Bewegung sollen Schüßler-Salze helfen, innerlich und äußerlich frisch in den Frühling zu starten. Unter Schüßler-Fans kursieren dazu verschiedene Empfehlungen für eine Frühlingskur. Die Deutsche Homöopathische Union (DHU) rät, die Salze Nr. 6, 10 und 12 zusammenzustellen.

Schüßler-Salz Nr. 10, Natrium sulfuricum D6, wird als das Salz der inneren Reinigung bezeichnet. Es soll helfen, überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuscheiden, und die Darmfunktion stärken. Nr. 10 gilt als ideales Begleitmittel bei allen Fastenkuren. Manche Schüßler-Experten bewerten Natrium sulfuricum auch als bedeutendes Leberfunktionsmittel. Schüßler-Salz Nr. 6, Kalium sulfuricum D6, ist das Salz der Entschlackung. Es soll chronische Entzündungen bekämpfen und wird zudem als Regenerationsmittel für die Haut geschätzt. Zusätzlich soll es die Funktionen der Leber unterstützen. Schüßler-Experten empfehlen die Nr. 12, Calcium sulfuricum D6, um Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge zu mobilisieren. Das Salz soll zudem auf die Schleimhäute entzündungshemmend, lösend und reinigend wirken.

Frühjahrskur mit Schüßler-Salzen

Über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen nach dem Aufstehen jeweils drei Tabletten der Nr. 10, gefolgt von der Nr. 6 am Mittag und der Nr. 12 am Abend in heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken. Alternativ je zwei Tabletten im Mund zergehen lassen.

Stoffwechsel-Aktiv-Kur

Eine Alternative zur Frühlingskur der DHU ist die Stoffwechsel-Aktiv-Kur, wie sie die Firma Pflüger empfiehlt. Diese Kur besteht aus den vier Schüßler-Salzen Nr. 4, 8, 9 und 10. Schüßler-Salz Nr. 4, Kalium chloratum dient hier der »Entgiftung«. Nr. 8, Natrium chloratum, soll den Flüssigkeits- und Wärmehaushalt in Gang bringen und die Zellneubildung unterstützen. Schüßler-Salz Nr. 9, Natrium phosphoricum, gilt als bedeutsam für den Säureabbau und den Fettstoffwechsel. Insgesamt soll diese Kur den Stoffwechsel in Schwung setzen, den Fettabbau unterstützen und Heißhungerattacken entgegenwirken. /

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