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Fasten im Trend

10.03.2014
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Von Robin Müller / Immer mehr Menschen verzichten in der Fastenzeit auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter. Fast 60 Prozent der Deutschen – vor allem junge Menschen – haben schon mindestens einmal mehrere Wochen gefastet.

Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungs­instituts Forsa mit 1000 Menschen im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor. Besonders beliebt bei den Befragten ist die Alkoholabstinenz: 69 Prozent würde es nicht schwer fallen, kein Glas Bier oder Wein mehr zu trinken.

Keine Süßigkeiten zu essen, können sich 63 Prozent vorstellen, einen Verzicht auf Fleisch 47 Prozent und auf Rauchen 43 Prozent. Nur wenige wollen hingegen auf moderne Technik verzichten: 31 Prozent können sich vorstellen, kein Handy oder Internet zu nutzen. Länger ohne Auto unterwegs zu sein, kann sich sogar nur etwa jeder Fünfte vorstellen.

Dabei scheint die generelle Bereitschaft, für einen bestimmten Zeitraum bewusst auf etwas zu verzichten, zu wachsen: Für lediglich 29 Prozent der Befragten kommt Fasten überhaupt nicht in Frage – im Jahr 2012 waren es immerhin noch 36 Prozent. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen gaben 18 Prozent an, das Fasten komplett abzulehnen, in der Altersgruppe über 60 Jahre waren es doppelt so viele.

Neben dem Alter gibt es auch einen Unterschied bei den Geschlechtern: 54 Prozent der Frauen würden auf Fleisch verzichten, bei den Männern sind es nur 40 Prozent. Ein (zumindest kurzzeitiges) Leben ohne Handy und Internet können sich Frauen mit 36 Prozent ebenfalls häufiger vorstellen als Männer mit 26 Prozent. /

Quelle: DAK Gesundheit