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Kein Mut zur Lücke

09.02.2015
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Bundesliga-Trainer Jürgen Klopp hat es getan, Popsänger Sasha und auch der Fußballspieler Benedikt Höwedes: Sie alle haben sich einer Haartransplantation unterzogen. Seit viele Prominente offen darüber sprechen, ist die »Schönheits-Operation für Männer« kein Tabu mehr. Jüngere und auch ältere Männer wollen sich heute nicht mehr mit Geheimratsecken oder Halbglatze abfinden. Gilt ein volles Haupthaar doch als Symbol für Jugendlichkeit und Vitalität.

Auch die Apotheke ist eine beliebte Anlaufstelle für Männer mit mehr oder weniger ausgeprägtem Haarverlust. Viele haben in der Werbung von Wundermitteln gehört, die dem Betroffenen über Nacht zu einer vollen Haarpracht verhelfen sollen. Zwar gibt es Arzneistoffe, deren Wirksamkeit bei Haarausfall inzwischen gut belegt ist, Wunder können sie jedoch nicht vollbringen.

In der Beratung sind daher Fingerspitzengefühl und Sensibilität gefordert. Natürlich ist der Haarausfall eher ein kosmetisches Problem und keine lebensbedrohliche Erkrankung. Für die betroffenen Männer und Frauen ist der Haarverlust aber keine Bagatelle. Sie leiden darunter erheblich. PTA und Apotheker sollten die Sorgen ihrer Kunden daher sehr ernst nehmen.

Welche verschiedenen Formen des Haarausfalls Experten unterscheiden, welche Kriterien im Beratungsgespräch wichtig sind, und wie Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel gegen den Haarverlust wirken, lesen Sie im Titelbeitrag ab Seite 12. Außer­dem finden Sie in dieser Ausgabe viele weitere Artikel zum Themenschwerpunkt »Haut und Haare«!

Verena Arzbach
Apothekerin und Redakteurin