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Mehr Beratung, bitte!

13.02.2017
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Ein Drittel der Deutschen möchte mehr fachliche Beratung bei der richtigen Einnahme von Medikamenten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbands der Arzneimittel­hersteller (BAH) hervor. Die Unterstützung soll nach Angaben­ der 1000 Befragten möglichst vom Arzt oder Apotheker kommen. Doch auch von Beipackzetteln, Arzneimittelherstellern sowie aus dem Internet erhofften sich die Befragten in Zukunft mehr Informationen.

Bei der korrekten Einnahme von rezeptpflichtigen Arznei­mitteln orientieren sich laut Umfrage 95 Prozent der Patienten an den Vorgaben des Arztes und den Empfehlun­gen des Apothekers (70 Prozent), 61 Prozent schauen in den Beipackzettel. Geht es um leichtere Erkrankungen, wird nach Angaben des BAH generell die fachliche Beratung­ in der Apotheke geschätzt – sowohl bei chemisch­ hergestellten als auch bei pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten. Hier stuften mehr als 80 Prozent der Befragten die Beratung in der Apotheke als wichtig­ oder sogar sehr wichtig ein. (PZ/ke)