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Koalitionsvertrag erfüllt BVpta-Forderungen

20.02.2018
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BVpta / »In seinen Passagen zur Gesundheitsversorgung erfüllt der Koalitionsvertrag mehrere Forderungen, die der Bundesverband PTA in die laufenden Beratungen eingebracht hat.« Mit diesen Worten kommentiert die Bundesvorsitzende des BVpta, Sabine Pfeiffer, die zwischen den Unionsparteien und der SPD ausgehandelte Einigung für eine Fortsetzung der großen Koalition.

Der BVpta hatte sich gemeinsam mit dem Bündnis TA und auch als Verband selbst mehrfach zu den laufenden Gesprächen geäußert. »So hatten die Verbände der technischen Assistenzberufe in Biologie, Chemie, Lifesciences, Medizin und Pharmazie noch in der vergangenen Woche in einem Schreiben an die Unterhändler dezidiert gefordert, das Schulgeld für die von ihnen vertretenen Schüler endlich zu streichen und so eine Gleichbehandlung mit den akademischen Heilberufen zu erreichen. 

Dass dies jetzt im Koalitionsvertrag verankert ist, sehen wir auch als Erfolg unserer berufspolitischen Arbeit«, erklärt Pfeiffer. »Ich hoffe, dass die SPD-Mitglieder diesen Einsatz für zumeist weibliche junge Menschen auch entsprechend würdigen.«

Die BVpta-Vorsitzende begrüßt zudem die Vereinbarung, den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln zu verbieten, um eine Stärkung der Vor-Ort-Apotheken zu erreichen und damit auch PTA-Arbeitsplätze zu sichern. »Gerade nach den berechtigten Diskussionen um die Unzulänglichkeit des Honorargutachtens ist das ein starkes Signal in die richtige Richtung.«

Pfeiffer abschließend: »Wir haben den Parteien angeboten, nach einer Regierungsbildung unsere Expertise in die Umsetzung der geplanten Maßnahmen einzubringen. Diese Offerte steht!« /