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Salze des Lebens

Schüßlersalz Nummer 5

21.05.2010  16:03 Uhr

Salze des Lebens

Schüßlersalz Nummer 5

von Gabriele Neumann

Das biochemische Salz Nummer 5 ist das Salz für die Nerven und die Psyche. Es unterstützt auch die Funktion von Herz und Muskulatur.

Kaliumphosphat findet sich in allen Zellen des Gehirns, der Nerven, der Muskelzellen ebenso in den Blutkörperchen, dem Blutserum und der Gewebeflüssigkeit. Kalium ist das wichtigste Mineral im Inneren einer Zelle. Das biochemische Salz Nummer 5 Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4), reguliert den Kaliumstoffwechsel innerhalb der Zellen, unterstützt aber vor allem stoffwechselaktive Zellen. Daher heißt das Mineral im Sinne der biochemischen Heilweise nach Schüßler auch Energiesalz. Es ist ein äußerst wichtiges Mineralsalz für das Nervensystem, die Herz- und Muskelfunktion. Es reguliert und normalisiert deren Tätigkeiten. Kaliumdihydrogenphosphat, auch phosphorsaures Kalium genannt, gilt daher als Aufhellungsmittel des Gemüts, treffend abgekürzt mit »Kalium statt Valium«. Besonders nervöse, überreizte und geschwächte Personen profitieren vom Schüßlersalz Nummer 5.

Ein Mangel an Kaliumphosphat führt hingegen zu körperlichen, geistigen und seelischen Erschöpfungszuständen, die häufig von depressiven Verstimmungen begleitet werden. Der Mangel äußert sich ganz unterschiedlich, unter anderem in:

  • Nervenschwäche ausgelöst durch starke Aufregung,
  • Erschöpfungs- und Schwächezuständen,
  • Depression,
  • nervöser Schlaflosigkeit,
  • Angst (auch Platzangst), Heimweh,
  • Muskelschwäche, -lähmung,
  • Schließmuskellähmung an After und Blase,
  • Zuckungen, nervöse Unruhe der Extremitäten (Restless legs),
  • Herzschwäche, nervöse Herzbeschwerden, Herzklopfen,
  • kreisrundem Haarausfall,
  • nervösen Verdauungsbeschwerden,
  • Blähungen und Mundgeruch.

 

Das Antlitz der Menschen zeigt typischerweise aschgraue Schatten um die Augen. Die Zunge ist meist gelblich-braun belegt, daher auch der üble Mundgeruch. Charakteristischerweise überfordern sich diese Menschen ständig, sodass sie depressiv verstimmt sind oder sogar an einer Depression erkranken.

Gegen Antriebsschwäche

Menschen, die ständig das Gefühl haben, »wie gelähmt« zu sein, und mit Antriebsschwäche kämpfen, lassen dreimal täglich 2 Tabletten Schüßlersalz Nummer 5 in der Potenz D6 im Mund zergehen, mindestens über vier bis sechs Wochen hinweg, eventuell auch länger. Die letzte Dosis sollten sie nicht nach 17 Uhr nehmen, da das Salz munter macht. Das Mineralsalz sorgt dafür, dass die Zellen wieder ausreichend mit Energie versorgt werden. Auch bei Muskel- und Blasenschwäche ist der beschriebene Behandlungsversuch angezeigt.

Ebenso hat sich Kaliumphosphat bei Menschen mit nervöser Unruhe, vegetativer Dystonie, Herbstdepression und Traurigkeit bewährt. Bei Restless-legs-Syndrom ist folgende mehrwöchige Kur empfehlenswert: dreimal täglich 2 Tabletten Schüßlersalz Nummer 5 D6 und dreimal täglich 5 Globuli des homöopathischen Mittels Zincum metallicum D12.

Bei Menschen mit Burnout-Syndrom sorgt folgende Kur für mehr Gelassenheit:

  • Morgens: Schüßlersalz Nummer 5 gibt Körper, Geist und Seele neue Kraft.
  • Mittags: Schüßlersalz Nummer 3 verbessert die Sauerstoffaufnahme des Körpers.
  • Abends: Schüßlersalz Nummer 7 fördert einen erholsamen Schlaf.

 

Je 5 Tabletten werden in heißem Wasser gelöst und langsam, lauwarm getrunken, in aller Ruhe und ohne Hektik. Die Kurdauer beträgt mindestens 6 Wochen bis zu 6 Monaten.

Kalium phosphoricum unterstützt die Körperabwehr und ist bei infektanfälligen Menschen und während eines Infekts mit über 39 Grad Fieber angezeigt. Infektionen und Fieber sind mit einer starken Aktivierung des Stoffwechsels verbunden und bewirken einen Kaliumphosphatmangel.

Außerdem ist das Schüßlersalz Nummer 5 ein wichtiges Entgiftungsmittel in der Biochemie. Es eignet sich sehr gut für Patienten, die eine Strahlen- und/oder Chemotherapie erhalten. Diese sollten dreimal täglich 3 Tabletten nehmen. In Kombination mit dem Homöopathikum Nux vomica D12 Globuli in der Dosierung von zweimal täglich 5 Globuli entgiftet es den Körper noch effektiver. Die Patienten vertragen die Therapien besser und leiden weniger unter Nebenwirkungen.

Nimmt Kindern Ängste

In der Pädiatrie wird das Schüßlersalz Nummer 5 erfolgreich bei Kindern mit Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität eingesetzt. Das Kind soll morgens in kurzem Abstand zweimal 2 Tabletten lutschen, am nächsten Tag das biochemische Salz Nummer 3 in gleicher Dosierung. Diese beiden biochemischen Mittel geben die Eltern in täglichem Wechsel über mehrere Monate. Kaliumphosphat bewahrt Kinder vor zu großer Aufregung, Ängstlichkeit oder Heimweh. Ein Tipp: Am besten eine Woche vor dem zu erwartenden Ereignis die Therapie beginnen.

Außerdem wird das Mineralsalz in der Biochemie zur Verhütung von Impffolgen verabreicht. Nach erfolgter Impfung werden die beiden Schüßlersalze Nummer 5 und 4 einen Tag lang alle 2 Stunden je 2 Tabletten im Wechsel eingenommen. Ab dem nächsten Tag sollten die Impflinge noch zweimal täglich 2 Tabletten im täglich Wechsel der beiden Salze über weitere 6 Wochen im Mund zergehen lassen.

Die biochemische Salbe Kalium phosphoricum D4 wird bei nesselsuchtartigen Hautausschlägen und kreisrundem Haarausfall aufgetragen. Auch bei Nervenschmerzen, Muskelschwäche und Lähmungen werden die befallenen Extremitäten mit dieser Salbe behandelt.

E-Mail-Adresse der Verfasserin:
service(at)karls-apo.de

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