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Sensible Beratung bei frischen und älteren Narben

16.03.2018
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Von Isabelle Yeginer / PTA erleben täglich in der Apotheke Menschen mit Narben. Und nahezu jeder kann dazu eine eigene Geschichte erzählen. Narben­ sind persönliche Erkennungsmerkmale, erzählen von Erinnerungen, sind häufig Zeichen von erlebtem und überstandenem Leid.

Deshalb erfordern sie meist eine besondere Sensibilität im Be­ratungsgespräch. Eine neue Lerneinheit auf www.pta-channel.deinformiert umfassend über den Umgang mit alten und mit frischen Narben.

In drei kurzweiligen und einpräg­samen Videos erfahren PTA

  • wie Narben entstehen,
  • welche Probleme Narben bereiten können und
  • welche Therapieoptionen es gibt.

Tiefere Hautverletzungen heilen meist unter Narbenbildung ab. In diesem­ Fall bildet der Körper ein Bindegewebe als Ersatz für das verletzte Hautgewebe. Narbengewebe weist deshalb weder Haarwurzeln, Talg- oder Schweißdrüsen auf. Auch Melanozyten, die für eine Bräunung der Haut verantwortlich sind, fehlen meist.

Im Idealfall bildet sich bei der Wund­heilung lediglich eine helle strichförmige Narbe. Doch Narbengewebe kann sich auch pathologisch entwickeln. Zum Beispiel kann es verhärten. PTA können hier schon im Vorfeld einer geplanten Ope­ration eine regelmäßige, vorbeugende Narbenpflege empfehlen. Und auch der Zustand älterer Narben kann oft mit ange­messener Pflege noch erheblich verbessert werden.

Rötungen, Juckreiz oder Spannungsschmerz sind häufige Begleit­er­scheinungen von Narben. Wenn sie besonders groß sind oder über einem Gelenk liegen, schränken sie außer­dem oft die Bewegungsfähigkeit ein. Sichtbare Narben werden zudem als ästhe­tischer Makel empfunden. Eine effi­ziente­ Narbentherapie sollte die genannten Punkte lindern. /