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Zusatzempfehlungen bei Statinen

23.04.2018
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Von Isabelle Yeginer / Statine zählen zu den pharmakotherapeutisch wichtigsten Wirkstoffen bei Hypercholesterolämie. Eine neue Lerneinheit auf PTA-Channel vermittelt kompaktes Wissen über diese­ Wirkstoffgruppe, über die häufig­sten Kundenfragen und über sinnvolle Zusatzempfehlungen.

Beinahe jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat zu hohe Cholesterolwerte. Das ist einer der wichtigsten Risiko­-Faktoren für Arteriosklerose und damit für koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

In den meisten Fällen verschreibt der Arzt entsprechend den Leitlinien der europäischen Fachgesellschaften die Einnahme von Statinen. Medi­kamente dieser Wirkstoffgruppe hemmen­ die körpereigene Cholesterol-Produktion und helfen so, den Cholesterolspiegel im Blut zu senken.

In der neuen Lerneinheit von PTA-Channel erfahren PTA, wie sie den Wirkmechanismus von Statinen verständlich erklären können, welche Nebenwirkungen auftreten können und mit welchen passenden Empfehlungen unerwünschten Nebenwirkungen begegnet werden kann.

Die Lerneinheit vermittelt, warum Cholesterol im Übermaß schädlich ist, obwohl der Körper eine gewisse Menge zum Leben braucht, zum Beispiel für den Aufbau und die Stabilität jeder Körperzelle, für die Verwertung der fett­löslichen Vitamine A, D, E und K und für die Bildung wichtiger Hormone, zum Beispiel Cortisol, Progesteron, Estrogen und Testosteron. PTA erfahren außerdem, wie sie Kunden ein­prägsam den Unterschied zwischen »gutem« Cholesterol (HDL) und »bösem« Cholesterol (LDL) erklären können.

Statine blockieren das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das die Geschwindigkeit der körpereigenen Cholesterol-Synthese­ bestimmt. Je höher die Statin-Dosis, desto langsamer produziert der Körper Cholesterol. Die Statine hemmen­ jedoch nicht nur die Cholesterol-Synthese, sondern auch die Herstellung anderer lebenswichtiger Biomoleküle, zum Beispiel von Coenzym Q 10.

Ein Q-10-Mangel kann die Leistungsfähigkeit des gesamten Or­ganismus beeinträchtigen. Möglicherweise lassen sich so die für Statine typischen Nebenwirkungen erklären: Müdigkeit, Schwäche und Muskelschmerzen. Bei sehr hoher Dosierung können Myopathien entstehen. Fazit: Wenn Kunden mit einem­ Rezept für ein Statin in die Apotheke kommen, kann ergänzend eine entsprechende Q-10-Supplementierung empfohlen werden.

Die Lerneinheit zum Thema Statine entstand in Zusammenarbeit mit Dozen­ten von Pharma Intelligence Service­ – kurz PHIS. 190 PTA und Apotheker gehören zum PHIS-Netzwerk. Sie bieten bundesweit zahlreiche Präsenz­schulungen für Apotheken an. /

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