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Inkontinenz

Heikles Thema

30.10.2013  08:48 Uhr

Von Katja Renner / Vor allem ältere Menschen leiden häufig unter Blasenschwäche. Dabei ist Inkontinenz oft gut in den Griff zu bekommen. PTA und Apotheker können Betroffenen bei der Beratung mit Einfühlungsvermögen weiterhelfen.

Die deutsche Kontinenzgesellschaft schätzt, dass etwa vier Millionen Menschen in Deutschland unter Inkon­tinenz leiden. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl in Zukunft weiter ansteigen. Die Betroffenen empfinden den unkontrollierten Harnverlust als sehr unangenehm: Nicht selten ziehen sie sich sozial zurück und nehmen aus Scham keine ärztliche Hilfe in Anspruch. PTA und Apotheker erleben immer wieder, dass Kunden nach Inkontinenzprodukten fragen, von einer medikamentösen oder physiotherapeutischen Therapie aber nichts wissen.

Gerade für Männer ist das Thema häufig tabu. Viele Betroffene haben sich beispielsweise schon eine geraume Zeit mit Damenbinden beholfen und müssen sich bereits zum Gang in die Apotheke überwinden. Schon die Botschaft »Sie sind nicht die oder der Einzige mit diesen Beschwerden! Inkontinenz lässt sich erfolgreich behandeln!«, entlastet viele Patienten.

Blasenfunktion

Die Harnblase ist ein Speicher- und Entleerungsorgan. Je nach Fassungsvermögen und Training nimmt sie zwischen 500 und 1000 Milliliter Flüssigkeit auf. Ein empfindliches Zusammenspiel von Dehnungsrezeptoren, neuronalen Impulsen und Muskulatur gewährleistet die reibungslose Funktion der kontrollierten Urinabgabe. Wie Füllstandsanzeiger reagieren die Dehnungsrezeptoren auf das Harnvolumen der Blase. Bereits bei halber Füllung senden sie eine Information an das Gehirn, dass ein Toilettengang in absehbarer Zeit angezeigt ist.

Bei der Entleerung kontrahiert die Blase, gleichzeitig erschlafft der innere Schließmuskel. Durch die bewusste Entspannung der Beckenboden­muskulatur und des äußeren Schließmuskels leert der Mensch die Blase willentlich. Nach dem Toilettengang bleiben etwa 5 bis 10 Milliliter Restharn in der Blase zurück. Unter normalen Umständen entleert sich die Blase etwa sechs- bis achtmal pro Tag.

Häufig bei Frauen

Harninkontinenz betrifft nicht nur Senioren, sondern auch junge Mütter nach der Entbindung oder Patienten mit chronischen Erkrankungen, beispielsweise Morbus Parkinson. Nach Schätzungen leiden etwa 15 Prozent der Frauen über 65 Jahre und 8 Prozent der Männer unter den Beschwerden. In 70 bis 80 Prozent der Fälle kann den Patienten geholfen und die Symptomatik gebessert werden. Ärzte begonnen eine Therapie jedoch erst nach sorgfältiger Diagnosestellung, denn die Behandlung hängt von der Art der Inkontinenz ab.

Die beiden häufigsten Formen sind die Belastungs- und die Dranginkontinenz. Der Name Belastungsinkontinenz leitet sich von der Druckbelastung der Blase und ihres Schließmuskels ab. Typisch für die Belastungs- oder Stressinkon­tinenz ist ein unwillkürlicher Harnabgang beim Husten, Niesen, Lachen oder sportlicher Belastung des Beckenbodens. Die wichtigste Ursache dafür ist eine Beckenbodenschwäche. Hormonelle Faktoren in der Menopause und der Verlust der Elastizität der Beckenbodenmuskulatur sind Gründe dafür, dass das Risiko für Belastungsinkontinenz bei Frauen größer ist. Dazu kommt oft eine Schwäche der Bänder, die Muskeln und Organe des Unterleibs zu halten. In der Folge senkt sich die Blase und beeinträchtigt dadurch den Schließmechanismus. Bei Männern tritt Belastungsinkontinenz zum Beispiel nach einer Prostataoperation auf.

Verliert der Patient spontan lediglich kleine Urinmengen, sprechen Experten von Grad I der Inkontinenz. Bei Grad II geht der Harn bereits beim Aufstehen oder Laufen ab. Grad III liegt vor, wenn sogar im Liegen Urin verlorengeht. Belastungsinkontinenz kann physiotherapeutisch durch Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und/oder medikamentös behandelt werden. Hat sich die Blase abgesenkt, kann der Arzt ein stabilisierendes Kunststoffnetz einsetzen oder die Organe mithilfe von biokompatiblen Bändern anheben. Insbesondere bei der Belastungsinkontinenz erzielen die Betroffenen aber mit Beckenbodentraining unter professioneller Anleitung häufig schnelle und gute Erfolge. Dabei werden Methoden wie Biofeedback und Elektrostimulation zur Unterstützung eingesetzt. Mithilfe von in die Scheide eingeschobenen Vaginalkonen, die die Frauen bei normalen Alltagsaktivitäten halten müssen, kann nach und nach die Aktivität der Muskulatur gesteigert werden. Die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und gleichzeitige Schonung, indem die Betroffenen zum Beispiel nichts schweres tragen oder nicht hüpfen, sind die wichtigsten Maßnahmen, um Menschen mit Belastungsinkontinenz zu helfen.

Pharmakotherapeutisch ist der selektive Serotonin- und Noradrenalin- Wiederaufnahmehemmer (SNRI) Duloxetin das Mittel der Wahl. Indem er die Konzentration der Neurotransmitter im synaptischen Spalt erhöht, steigt der Muskeltonus am Harnröhrenschließmuskel. Generell sollte die Therapie langsam eingeschlichen werden, um mögliche Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Unruhe oder Müdigkeit zu verringern.

Estrogenmangel in der Menopause begünstigt die Entstehung einer Belastungsinkontinenz, weil die Sensibilität von alpha-Adreno-Rezeptoren in der glatten Muskulatur des Blasen­halses vermindert und der Verschlussdruck der Harnröhre reduziert wird. Die lokale Therapie mit Estrogenen ist allerdings selten.

Gegen den Drang

Die zweite Form der Inkontinenz ist die Dranginkontinenz. Sie ist auch als »Reizblase« oder »überaktive Blase« bekannt. Normalerweise senden die Dehnungsrezeptoren in der Blasenwand erst bei halber Füllung ein Signal an das Gehirn, um das Dranggefühl auszulösen. Reizblasen-Patienten spüren aber schon bei wenigen Millilitern Harn in der Blase einen deutlichen Drang zur Toilette. Die Ursache ist eine Überaktivität des Detrusors, des Schließmuskels, der für die Entleerung zuständig ist. Tumoren, schwere Blasenentzündungen oder neurodegenerative Erkrankungen können den physiologischen Regelmechanismus außer Kraft setzen. Daneben machen Experten auch Veränderungen der Empfindlichkeit der Rezeptoren in der Blasenwand für die Dranginkon­tinenz verantwortlich.

Anticholinergika

Ärzte behandeln die Dranginkontinenz mit Anticholinergika wie Darifenacin, Fesoterodin, Oxybutynin, Solifenacin, Trospiumchlorid, Propiverin und Tolterodin. Die Wirkstoffe hemmen Muskarinrezeptoren in der Blasenwand und bewirken so eine Entspannung des Blasenmuskels. Dadurch erhöht sich das Fassungsvermögen der Blase und der ständige Drang zur Toilette nimmt ab. Die Substanzen wirken unspezifisch an allen Muskarinrezeptoren, sodass sie häufig Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Obstipation, gastrointestinale Störungen und Tachykardie hervorrufen.

Blasenfunktionsstörung als Nebenwirkung

  • ACE-Hemmer
  • Alpha-Rezeptorenblocker
  • Anticholinergika
  • Antidepressiva
  • Antidementiva
  • Antiepileptika
  • Antihistaminika
  • Beta-Blocker
  • Calcium-Antagonisten
  • Cholinergika
  • Diuretika
  • Neuroleptika
  • Psychopharmaka

Die neueren Stoffe Darifenacin und Solifenacin hemmen spezifisch M3-Rezeptoren, die die glatte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt und in den Harnwegen regulieren. Ihre anticholinergen Nebenwirkungen sollen geringer sein als bei den älteren Wirkstoffen.

Das Nebenwirkungsrisiko muss der Arzt gerade bei alten Menschen mit weiteren Erkrankungen und Polymedikation beachten und die Patienten sorgfältig überwachen. Anticholiner­gika können bei dementen Patienten kog­nitive Beschwerden verstärken. Das gilt auch, wenn Patienten weitere Medikamente mit anticholinergen Wirkungen einnehmen.

Berichtet der Patient in der Apotheke über Nebenwirkungen, können PTA und Apotheker ihm wertvolle Tipps geben. Gegen Mundtrockenheit helfen beispielsweise zuckerfreie Bonbons, Mundspülungen oder Kaugummis. Auch sollte das Apothekenteam zum regelmäßigen Zahnarztbesuch raten, da der verminderte Speichelfluss das Kariesrisiko erhöht.

Der Arzneistoff Oxybutynin ist als transdermales therapeutisches System verfügbar. Dadurch gelangt Oxybutynin unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes an seinen Wirkort und unerwünschte Wirkungen, insbesondere die Mundtrockenheit, werden so weitestgehend reduziert. Der Patient muss das Pflaster alle drei bis vier Tage wechseln. Lediglich bei wenigen Patienten entstehen durch den Pflasterklebstoff Hautirritationen.

Botulinumtoxin als Option

Viele Patienten profitieren von einem gezielten Toiletten-Training, bei dem sie das gehaltene Harnvolumen und die Zeitabstände zwischen den Entleerungen steigern. Verträgt der Patient die medikamentöse Therapie nicht oder bleibt diese erfolglos, ist die Injektion von Botulinumtoxin in die Blasenwand eine weitere Option. Das Toxin hat eine hohe Affinität zur neuromuskulären Endplatte und reduziert so die Kontraktion des Detrusors. Die Patienten vertragen den Eingriff in der Regel gut und erleben anschließend durchschnittlich neun bis zwölf beschwerdefreie Monate. Zugelassen ist diese Methode jedoch nur bei neurogener Inkontinenz, zum Beispiel bei querschnittsgelähmten Menschen. Bei Patienten mit erhöhter Detrusoraktivität setzen Ärzte Botulinumtoxin off-label ein.

Fragen für das Beratungsgespräch

  • Wie häufig müssen Sie am Tag zur Toilette?
  • Haben Sie Probleme den Harn zu halten, wenn Sie niesen, lachen, husten oder bei sportlicher Belastung?
  • Können Sie den Harndrang unterdrücken und den Toilettengang aufschieben – oder müssen Sie augenblicklich zur Toilette?
  • Verlieren Sie schon einmal kleine Mengen Urin?
  • Welche Medikamente nehmen Sie regelmäßig ein?

Eine seltenere Form der Inkontinenz ist die Überlaufinkontinenz, bei der sich die Blase erst entleert, wenn sie übervoll ist. Ursache ist meist eine Störung der Blasenmuskulatur. Aber auch Tumorerkrankungen, eine vergrößerte Prostata oder eine andersartig verengte Harnröhre können diese Form der Inkontinenz verursachen. Alpha-Rezeptorenblocker wie Alfuzosin, Doxazosin und Terazosin wirken spasmolytisch auf die Blasenmuskulatur und reduzieren den Auslasswiderstand. In der Folge wird die Restharnmenge gesenkt. Liegt die Ursache der Überlaufinkontinenz hauptsächlich in einer schwachen Blasenmuskulatur, empfehlen Experten Parasympathomimetika wie Carbachol, die allerdings eine Reihe von Nebenwirkungen wie Übelkeit, Speichelfluss und Magen-Darm-Beschwerden auslösen können.

Schrittmacher

Patienten mit neurologischen oder hirnorganischen Störungen, zum Beispiel Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Demenz, Querschnittlähmung oder geistiger Behinderung, sind häufig von Reflexinkontinenz betroffen. Dabei entleert sich die Blase unkontrollliert und ohne vorherigen Harndrang, wenn ein bestimmter Füllstand erreicht ist. Diese Patienten tragen häufig einen Katheter, auch Blasenschrittmacher kommen zum Einsatz. Das sind implantierte Generatoren, die mit Reizströmen die entsprechenden Nerven stimulieren und so zur Blasenentleerung führen. Die Schrittmacher werden mit einem externen Gerät gesteuert.

Blasenentzündung

Eine plötzlich auftretende leichte Inkontinenz kann auch mit einer akuten Blaseninfektion zusammenhängen. Ständiger Harndrang ist ein typisches Symptom. Häufig müssen die Betroffenen mehrmals pro Stunde zur Toilette, teilweise nachts. Das Wasserlassen brennt und schmerzt. Vor allem bei älteren Menschen kommt ein unkontrollierter Harnverlust hinzu. Klagen Patienten zusätzlich über Schmerzen in Höhe des Schambeins, im unteren Rücken, ist ihr Urin dunkelgelb, trübe und riecht unangenehm, sollte unbedingt ein Arzt den Fall abklären.

Behandelt wird eine Blasenentzündung meist mit Antibiotika. Nach dem Motto »Trinken, Trinken, Trinken« sollten die Patienten die Blase begleitend mit viel Flüssigkeit durchspülen. Hierzu eignen sich vor allem Tees mit Extrakten aus Goldrutenkraut, Katzenbart, Ackerschachtelhalm, Wacholder, Brennnessel- oder Birkenblättern. Aufgrund ihres Gehalts an Senfölen werden Kapuzinerkressekraut und Meerrettichwurzel gelegentlich als pflanzliche Antibiotika bezeichnet, denn sie wirken gegen ein breites Spektrum grampositiver und gramnegativer Keime. Die regelmäßige Einnahme einer Kombination beider Heilpflanzen reduziert nachweislich die Häufigkeit von wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Gemäß der Kommission E des früheren Bundesgesundheitsamtes eignen sich beide Pflanzen auch als unterstützende Maßnahme bei Harnwegsinfekten. Nach Ausheilen der Infektion verschwinden Harndrang und Inkontinenz in der Regel wieder.

Beratung bei Inkontinenz

PTA und Apotheker sollten Inkontinenz-Patienten einfühlsam unterstützen. Durch die Platzierung von Inkontinenz-Hilfsmitteln in der Offizin oder Informations-Aktionen können sie das Thema Inkontinenz enttabuisieren. Bei der Belieferung von Rezepten sollten sie den Patienten informieren, wenn die verordneten Arzneistoffe die Blasenfunktion beeinträchtigen können. Eine Aussage wie »Ihre Tabletten können möglicherweise die Blase schwächen«, ist ein Gesprächseinstieg in das Thema Inkontinenz. Auch Personen, die Inkontinenz-Einlagen oder Mittel zur Stärkung der Blase kaufen, sollten Apothekenmitarbeiter gezielt auf das Thema Blasenschwäche ansprechen.

Fragebogen zum Thema Inkontinenz

Bei Erwachsenen kann sich ein unsicherer Verschluss der Blase verschieden äußern. Ein Selbsttest hilft Ihnen, die Art und den Grad des ungewollten Urinverlustes zu bestimmen. Sprechen Sie den Arzt oder die Ärztin Ihres Vertrauens an. Erzählen Sie von dem ungewollten Urinverlust. Nehmen Sie hierzu den ausgefüllten Fragebogen mit.

Wie oft kommt es bei Ihnen zu unwill­kürlichem Urinverlust?

  • Nie (0 Punkte)
  • Einmal pro Woche oder seltener (1 Punkt)
  • Zwei- bis dreimal pro Woche (2 Punkte)
  • Einmal täglich (3 Punkte)
  • Mehrmals täglich (4 Punkte)
  • Ständig (5 Punkte)

Wie hoch ist der Urinverlust?

  • Kein Urinverlust (0 Punkte)
  • Eine geringe Menge (2 Punkte)
  • Eine mittelgroße Menge (4 Punkte)
  • Eine große Menge (6 Punkte)

Wie stark ist Ihr Leben durch den Urinverlust beeinträchtigt?

Beschreiben Sie Ihr Empfinden auf einer Skala von 0 Punkten (gar nicht) bis 10 Punkte (stark).

Wann kommt es zum Urinverlust?

  • Zu keiner Zeit
  • Bevor Sie die Toilette erreichen können
  • Beim Husten, Niesen, Laufen  und so weiter
  • Im Schlaf
  • Bei körperlicher Anstrengung und Sport
  • Nach dem Wasserlassen
  • Aus keinem ersichtlichen Grund
  • Urinverlust tritt ständig auf

(Kreuzen Sie alle zutreffenden Aussagen an. Es werden keine Punkte vergeben.)

Auswertung

Addieren Sie die Punkte zu den Fragen 1. bis 3.

Die Summe beträgt maximal 21 Punkte.

  • 0 Punkte: keine Inkontinenz
  • 1 bis 5 Punkte: leichte Inkontinenz
  • 6 bis 10 Punkte: mäßige Inkontinenz
  • über 11 Punkte: starke Inkontinenz

Quelle: Deutsche Kontinenz Gesellschaft

Für ein ausführliches Gespräch ist die Beratungsecke der richtige Ort. Dort können PTA und Apotheker ungestört Hilfsmittel zeigen und individuelle Probleme des Patienten erfragen. Bevor sie ihm jedoch unterschiedliche Einlagen und Höschen zur Probe mitgeben, sollten sie klären, für welche Hilfsmittel die Krankenkasse des Patienten die Kosten trägt. So ersparen sie sich Diskussionen darüber, warum sie nur die günstige Einlage auf Rezept abgeben dürfen. Wenn der Patient alle Optionen und Kosten kennt, kann er selbst entscheiden, welche Inkontinenzhilfen er benutzen möchte.

Viele Firmen bieten Informations-Flyer zum Thema Becken­bodentraining an. Auch relativ immobile Menschen können diese leichten Übungen durchführen. Am besten erklärt sie zunächst ein Physiotherapeut und übt mit dem Patienten in mehreren Sitzungen. Ein Miktionstagebuch ist ein gutes Instrument sowohl für den Arzt als auch den Patienten, um Toilettengänge und Urinmengen zu überprüfen. Bei einer leichten Symptomatik stärken pflanzliche Mittel die Blasenfunktion – sie reichen aber bei fortgeschrittener Inkontinenz häufig nicht aus.

Angehörige pflegebedürftiger Patienten sollten in der Apotheke ebenfalls Unterstützung durch verständnisvolle und kompetente Beratung erhalten. Je besser sie die Ursachen der Inkontinenz verstehen, desto einfühlsamer können sie mit dem Betroffenen umgehen. PTA und Apotheker kennen sicher die Sorge, dem Patienten oder den Angehörigen beim Thema Inkontinenz persönlich zu nahe zu treten. Aber nur Mut: Oft ist das Gegenteil der Fall, viele Menschen sind dankbar, auf ihre Beschwerden angesprochen zu werden. /

E-Mail-Adresse der Verfasserin
k.k.renner(at)t-online.de

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