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Abschlussfahrt nach Dresden

25.06.2014  11:53 Uhr

Von Lizanne Kohm / Am Montag, dem 28. April 2014 begann die letzte gemeinsame Exkursion des 46. PTA-Jahrgangs der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie Prof. Dr. Grübler (nta) Isny.

Nach einer etwa achtstündigen Busfahrt erreichten die Isnyer Besucher gegen 15 Uhr das Hotel in Dresden an. Sofort ging es ab auf die Zimmer und nach einer kurzen Pause waren alle wieder fit für eine Stadtführung. Diese begann vor der neu erbauten Frauenkirche am Neumarkt, führte über den Fürstenzug zum Stallhof und weiter zur Hofkirche, zur Semperoper und zum Zwinger.

Die Gruppe erfuhr viel über Dresden, August den Starken, die Geschichte Sachsens und war beeindruckt! Der Stadtführer erzählte auch lebhaft von der Zeit vor der Wiedervereinigung Deutschlands und ebenfalls von der Zeit vor dem Wiederaufbau der Stadt, die er selbst als junger Erwachsener miterlebte. Außerdem gab er den PTA noch den Tipp, das Dresdner Nachtleben in der Neustadt zu erkunden. So hatten alle den ersten Abend zur freien Verfügung und erkundeten dieses besagte Nachtleben.

Am Dienstag trafen sich alle zum Mittagessen im Deutschen Hygienemuseum und teilten sich in zwei Gruppen auf, um die Dauerausstellung zu besichtigen. Auch dort war die Führung durch alle Bereiche ausführlich, fachkompetent und mit Humor gewürzt. Im ersten Raum lernten die Isnyer den »Gläsernen Menschen« kennen, eine Dame aus Glas, deren Organe zu bestaunen waren. Lichtinstallationen in ihrem Inneren machten die Anatomie des Menschen genauer sichtbar. Für die PTA kurz vor der Prüfung natürlich eine interessante und sehr informative Darstellung. Im nächsten Raum, der vom Leben und Sterben handelte, konnte man das Leben noch von einer ganz anderen Seite sehen: das Entstehen und das Erlöschen des menschlichen Seins.Doch Leben funktioniert nicht ohne Essen und Trinken, worüber die Besucher im nächsten Raum noch einiges zu sehen und zu hören bekamen. Auch ohne Sexualität kann Leben nicht funktionieren. So informierte der vierte Raum über Sexualität und Attraktivität, bereichert durch einige lustige Experimente. Ein Beispiel: Das Erstellen der persönlich attraktivsten Stimme anhand eines Computerprogramms. Die drei letzten Räume des Museums konnten die Isnyer PTA selbst entdecken. Dort waren sehr viele Installationen und Computerprogramme geboten, die sich auf Körper, Psyche und Gehirn bezogen. Beeindruckend war ein Spiel, bei dem man durch »Nichtdenken« (Entspannen) einen Ball in das gegnerische Tor bewegen konnte.

Am Mittwoch konnte sich die Gruppe noch einmal beim Frühstück im Hotel stärken, bevor die Rückreise bei wunderschönem Wetter begann. Das Allgäu begrüßte die Ausflügler dann mit Regen.

Mein persönliches Fazit: Unsere Abschlussfahrt war ein voller Erfolg, an den man sich gerne immer wieder erinnert. Dafür möchten sich alle 30 Teilnehmer des 46. PTA Jahrganges beim Förderverein der nta Isny bedanken, der dieses Erlebnis durch finanzielle Unterstützung mit ermöglicht hat. Und natürlich ein großes »Dankeschön« an die beiden begleitenden Lehrer, Margarete Hartmann und Robert Gödrich! /