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Erkältungskrankheiten

Den Viren trotzen

19.10.2012
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Von Susanne Poth / Nach wie vor lassen sich Erkältungsinfekte nur symptomatisch behandeln. Ein Arzneimittel, das die Erkrankung im Keim erstickt, wäre wünschenswert, ist aber nicht verfügbar. Das passende Medikament zu finden, um das Leiden des Patienten zu lindern, gehört in der kalten Jahreszeit zum Alltag von PTA und Apotheker.

Einen Wirkstoff gegen Erkältungsviren zu entwickeln, gestaltet sich ähnlich schwierig wie die Mühen des Griechen Sisyphos, der in der Unterwelt einen Felsen den Abhang hochrollen musste; kurz vor dem Ende entglitt dieser ihm immer wieder und seine Arbeit begann von Neuem. Ähnlich vergebens ist die Suche nach einem probaten Impfstoff gegen die rund 300 bislang bekannten Erkältungsviren. Wurde ein Impfstoff gefunden, hat sich das Virus durch Mutation und Austausch der Erbinformation schon wieder verändert. Insbesondere Rhinoviren, von denen es mehr als 100 Unterarten gibt, erweisen sich als wahre Verwandlungskünstler.

Es wird also auch in nächster Zeit dabei bleiben: Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit können lediglich die Symptome gelindert werden. Dies ist – rein medizinisch gesehen – kein Problem, denn die Beschwerden klingen in der Regel von allein ab. Deshalb werden Erkältungskrankheiten meist als banaler Virusinfekt bezeichnet. Volkswirtschaftlich ist das Ganze weniger banal. Rund 40 Prozent aller Fehltage der Berufstätigen sind durch Erkältungskrankheiten bedingt. Um den Leidensdruck der Betroffenen zu lindern und somit die Regenerationszeit zu verkürzen, ist es also durchaus sinnvoll, die Symptome zu behandeln. Doch welche Mittel haben sich in welcher Phase der Erkältung bewährt und welche Wirkungen wurden wissenschaftlich bewiesen? Woran erkennen PTA oder Apotheker, ob vielleicht der Erkältete doch schon ein Antibiotikum benötigt und daher den Arzt aufsuchen sollte? Und welche Mittel können dem viralen Infekt vorbeugen?

Was stimmt denn nun: Kann Vitamin C Erkältungskrankheiten vorbeugen und verkürzen oder nicht? Die Antwort heißt »Jein«. Die grundsätzlichen immunologischen Funktionen von Vita­min C gelten als gesichert. Ein Defizit an Vitamin C schränkt die zelluläre Immunabwehr ein und senkt die Resistenz gegenüber Infektionen. Außerdem haben Studien gezeigt, dass bei Infektionen der Verbrauch des Vitamins steigt. Eine zusammenfassende Auswertung der Studien führt zu folgendem Ergebnis: Bei normal ernährten, ansonsten gesunden Personen reduziert das Vitamin die Krankheitsdauer geringfügig, auf Häufigkeit und Schwere der Erkältung hat es jedoch keinen Einfluss. Klar empfohlen wird die Vitamin-C-Supplementierung bei stress- oder ernährungsbedingtem Mangel. Leistungs­sportler und Menschen, die extremer Kälte ausgesetzt sind, profitieren Studien zufolge eindeutig von der prophylaktischen Einnahme. Trotz der wenig überzeugenden Studienlage befürworten viele Experten generell, Vitamin C zur Erkältungsprophylaxe einzunehmen, da damit kein Risiko verbunden ist.

Auch für das Spurenelement Zink kommen Wissenschaftler aufgrund der bisherigen Studien­ergebnisse zu dem Schluss, daraus lasse sich keine eindeutige Empfehlung für die Einnahme zum Vorbeugen vor Erkältungskrankheiten ableiten: Niedrige Dosen (5 Milligramm Zink alle zwei bis drei Stunden) wirkten sich weder auf die Dauer noch auf die Stärke der Erkältung aus, hohe Dosen (13 Milligramm Zink alle zwei bis drei Stunden) konnten die Krankheitsdauer zwar deutlich verkürzen, die Dosierung liegt jedoch langfristig betrachtet im toxischen Bereich. Phytotherapeuten sprechen sich für die Einnahme von Präparaten mit Echinacea purpurea und pallida zur Prophylaxe von Erkältungs­krankheiten aus. In vitro stimulierten Echinacea-Extrakte die Bildung immunologischer Zellen sowie verschiedener Interleukine und Interferone. In Präventionsstudien, die den modernen Anforderungen entsprechen, ließ sich jedoch kein deutlicher Vorteil durch die Einnahme des pflanzlichen Arzneimittels im Vergleich zu Placebo nachweisen.

Erwiesene Prophylaxe

Zu den wissenschaftlich belegten vorbeugenden Maßnahmen gehört auf jeden Fall das Hände­waschen, denn häufiger noch als über Tröpfchen beim Niesen und Husten infizieren sich Menschen beim Händeschütteln mit den Viren. Auch kontaminierte Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln, Türklinken oder Wasserhähne kommen als Infektionsträger in Frage, da die Viren einige Stunden auf ihnen überleben können. Haften Rhinoviren erst an den Fingern, gelangen sie schnell über die Nasenschleimhaut oder die Augen in die oberen Atemwege.

Der gut gemeinte Rat mancher Mütter »zieh dich warm an« klingt zwar etwas altmodisch. Er hat aber durchaus seine Berechtigung. Natürlich sind es Viren und nicht die Kälte, die Husten, Schnupfen und Heiserkeit auslösen. Doch wie das Forscherteam von Professor Ronald Eccles von der University of Cardiff in Wales im Experiment ermittelte, tragen kalte Füße wirklich dazu bei, dass Erkältungsviren leichteres Spiel haben: Sie bewirken anscheinend reflektorisch eine Gefäß­verengung im oberen Respirationstrakt. Die Folge ist eine schlechtere Durchblutung und dies erschwert immunologischen Zellen den Weg zu ihrem Einsatzort.

Besser den Arztbesuch empfehlen

  • bei Kleinkindern und multi­morbiden Menschen
  • wenn nach 4 bis 5 Tagen keine Besserung eintritt
  • bei raschem Fieberanstieg (rektal über 39°C)
  • bei Schwellung der regionalen Lymphknoten
  • bei Ohrenschmerzen und eitrig belegten, angeschwollenen Mandeln
  • bei Hautausschlägen und himbeerroter Färbung der Zunge

Die Bandbreite an schulmedizinischen, phytotherapeutischen und homöopathischen Erkältungs­mitteln, die in der Selbstmedikation zur Verfügung stehen, ist groß. Kaum eine Studie kann beweisen, dass sie Dauer und Stärke der Erkältung entscheidend beeinflussen. Im Sinne einer leitliniengemäßen Therapie lehnen einige Wissenschaftler sie deshalb ab. Viele Kinderärzte, Hausärzte, Lungenfachärzte, Apotheker und PTA vertreten hierzu jedoch eine andere Ansicht. Sie haben in der Praxis erfahren, dass Nasensprays, Husten- und Halsschmerzmittel dem Patienten helfen, die Symptome leichter zu ertragen und dadurch beispielsweise besser zu schlafen, was die Regenation erheblich verkürzt. Zusätzlich können sie Superinfektionen mit Bakterien oftmals verhindern.

Zuerst Halsschmerzen

Da Hals und Rachen die Eintrittspforte der Atemwege sind, entzündet sich dieser Bereich (Pharyngitis) meist zu Beginn einer Erkältung. Fast immer verschwinden die Halsschmerzen nach wenigen Tagen von selbst, dennoch ist der akute Leidensdruck beim Sprechen und Schlucken relativ hoch. Die meisten Geplagten führt es deshalb umgehend in die Apotheke. Nur eine Minderheit sucht wegen einer Racheninfektion einen Arzt auf. Die Auslöser sind meist Viren, bei Kindern lassen sich im Abstrich jedoch auch häufig Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A nachweisen. Deshalb sollten die Eltern mit dem kleinen Patienten einen Arzt aufsuchen, insbesondere wenn zusätzlich Kopfschmerzen und Fieber auftreten.

Jeder Erkältete empfindet es in dieser Phase als sehr wohltuend, viel und häufig zu trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Zur Reizminderung eignen sich insbesondere warme Tees aus den schleimhaltigen Drogen Ei- bischwurzel, Wollblume, Huflattich und Isländisch Moos. Salbeitee wirkt adstringierend und eignet sich auch zum Gurgeln. Die Wärme des Tees fördert gleichzeitig die Durchblutung der Schleimhäute und erleichtert es den Immunabwehrzellen, zum Ort des Geschehens zu gelangen. Zur Befeuchtung der Schleimhäute helfen auch Lutschbonbons mit pflanzlichen Wirkstoffen und Pastillen mit Hyaluronsäure. Dieser stark feuchtigkeitsbindende Wirkstoff ist aus Kosmetik und Wundbehandlung bekannt. Als Halsschmerzmittel ist er noch recht neu, hier wirkt er mukilaginös: Beim Lutschen bildet sich ein Hydrogel-Komplex, der sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legt. Dieser soll sie lang anhaltend befeuchten und so vor weiteren Reizungen schützen. On top profitiert der Erkältete von dem bereits bekannten wundheilungsfördernden Effekt.

Altbekannt und praxisbewährt sind lokale Rachentherapeutika gegen Schmerzen im Hals. Hier kommen lokalanästhetische Wirkstoffe wie Benzocain und Lidocain in Frage. Auch der Schleimlöser Ambroxol wirkte in Untersuchungen örtlich betäubend. Lokal schmerzstillend und antientzündlich setzt das nicht steroidale Anti­rheumatikum Flurbiprofen an. In Studien belegt ist bei Halsentzündungen auch die Einnahme von Ibuprofen.

Gurgeln oder lutschen

Weiterhin kommen desinfizierende und antiseptische Wirkstoffe zum Gurgeln und Lutschen in Frage, die verhindern sollen, dass es zu einer bakteriellen Sekundärinfektion auf den gereizten Schleimhäuten kommt. Dazu gehören quartäre Ammoniumverbindungen wie Cetylpyridiniumchlorid, Dequaliniumchlorid und Cetrimoniumbromid sowie die breiter antibakteriell wirksamen stickstoffhaltigen Heterozyklen, zum Beispiel Hexetidin oder Chlorhexidin. Antibakterizid sowie schmerzstillend ist auch die Antiseptika-Kombination aus Amylmetacresol und Dichlorbenzylalkohol. Da die Lokalantibiotika Tyrothricin und Fusafungin möglicherweise die natürliche Schleimhautflora verändern und Resistenzen hervorrufen können, werden ihr Einsatz von Experten kontrovers diskutiert. Povidon-Iod-Lösung wirkt auch gegen Viren im Hals, ist aber bei Patienten mit einer Hyperthyreose oder bestehender Iodallergie kontraindiziert.

Tipp: Bei Lutschtabetten können PTA und Apotheker dem Kunden zahnfreundliche zuckerfreie Präparate empfehlen und raten, diese mehrmals über den Tag verteilt nach den Mahlzeiten langsam zu lutschen. Gegebenenfalls ist der Hinweis sinnvoll, dass eine Gurgellösung verdünnt werden muss, damit es nicht zu Verätzungen kommt.

Echte Grippe

Die echte Grippe (Influenza) ist eine ernstzunehmende Krankheit, an der auch heute noch in den Industrie­nationen jährlich etwa 10 000 Menschen sterben. Während einer Grippewelle steigt diese Zahl erheblich an. Die Influenza beginnt meist mit einem raschen Fieberanstieg in der Regel über 39°C, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen, auf die ein starkes Krankheitsgefühl folgt.

Haben sich Rhinoviren in der Nasenschleimhaut eingenistet, lösen sie dort eine Abwehrkaskade aus: Abwehrzellen werden angelockt, die zahlreiche Botenstoffe wie Zytokine, Histamin, Prosta­glandine und Leukotriene freisetzen. Diese lösen Entzündung, Schwellung und Sekretproduktion aus. Dann folgen die bekannten Symptome wie Niesen, verstopfte Nase und/oder Fließschnupfen.

Frei durchatmen

Von erfahrenen Kinderärzten stammt der Spruch »Nase frei – Kind gesund«. Das gilt aber nicht nur für junge Patienten. Der freie Abfluss des Nasensekretes und die Belüftung der Nasennebenhöhlen gelten gemäß der Leitlinien bei Rhinosinusitis als wesentliche Therapieziele. So kann der Patient zum einen wieder frei atmen und schlafen und Komplikationen vorbeugen, beispielsweise einer Sinusitis. Sympathomimetika wie Oxymetazolin, Xylometazolin und Tramazolin erledigen dies schnell und effektiv. Sie wirken vasokonstriktorisch in der Nasenschleimhaut, drosseln dort die Durchblutung und führen somit zur Schleimhautabschwellung. Oxymetazolin wirkt zusätzlich antioxidativ, antientzündlich und antiviral. Auch die Kombination aus Xylometazolin und Dexpanthenol erwies sich im Vergleich zur Monotherapie als effektiver bei der Heilung. Zu langes und häufiges Anwenden der Sympathomimetika kann jedoch zu einem Rebound-Effekt führen: Die Nasen­schleimhäute werden extrem durchblutet und schwellen an. Der Patient braucht sein Spray wieder und wieder. So kann eine regelrechte Abhängigkeit entstehen. Daher darf der Hinweis an die Patienten nicht fehlen, die Präparate nicht länger als zehn Tage anzuwenden.

Nasensprays mit isotonischer Kochsalzlösung oder Meer­wasser befeuchten die Nasenschleimhaut und helfen, sie zu regenerieren. Sie eignen sich deshalb sowohl zum Vor­beugen als auch zur Nachsorge besonders gut.

Die Einnahme von Analgetika wird in der Rhinosinusitis-Leitlinie lediglich bei bestehenden Schmerzen empfohlen. Der Einsatz von Antibiotika ist fast immer überflüssig. Selbst wenn sich das Nasensekret grün-gelblich verfärbt, weist das nicht unbedingt auf eine bakterielle Sinusitis hin. In Studien wurde belegt, dass es sich um ein Zeichen der mukösen Phase handelt, die in der Regel von selbst abklingt.

Lösen oder blocken

Last but not least enden viele Erkältungen mit starkem Husten. Der trockene Husten entsteht als Reflex einer Reizung der Hustenrezeptoren in Rachen und Kehlkopf durch freigesetzte Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine, Leuko­triene oder Bradykinin. Im Verlauf einer akuten Bronchitis bildet sich später meist zusätzlich zäher Schleim, der das mukoziliäre Klärsystem überlastet. Das Förderband aus Flimmerhärchen wird dadurch blockiert und das Gewicht auf den Becherzellen löst den Hustenreiz aus. Der Husten­stoß, der den Schleim entfernt, verschafft dem Patienten wieder Luft.

Im Beratungsgespräch gilt es zunächst zu klären, ob den Erkälteten eher trockener Reizhusten oder ein produktiver Husten plagt. Trockener Husten und der damit verbundene starke Reiz strengt den Körper an und ist letztlich eine eher sinnlose Bemühung, sich der Reizauslöser zu entledigen. Im Gegenteil: Jeder Hustenstoß schadet den Schleimhäuten, weil er eine erneute Entzündung provoziert und dadurch letztlich in einen Teufelskreis führt. Hier helfen zentrale und periphere Hustenstiller (Antitussiva), die die entsprechenden Rezeptoren in Gehirn und Rachen blockieren.

Zu den Vertretern der verschreibungsfreien zentralen Antitussiva zählen Dextromethorphan und Pentoxyverin (beide sind erst für Kinder ab 2 Jahren zugelassen). Bei der Abgabe dieser zwei Wirkstoffe sollten PTA und Apotheker darauf aufmerksam machen, dass das Reaktionsvermögen beeinträchtigt wird. Als Kontraindikation für Dextromethorphan, nicht aber für Pentoxyverin, gelten Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) und Ateminsuffizienz. An den peripheren Rezeptoren des oberen Atemtraktes greifen Dropropizin (ebenfalls erst für Kinder ab 2 Jahren zugelassen) und Benproperin (für Kinder ab 7 Jahren zugelassen) an. Peripher wirken auch Schleimstoff-haltige Phytotherapeutika. Sie bilden einen reizmildernden Schutzfilm über den Rezeptoren. Hierzu gehören Isländisch Moos, Malvenblüten und -blätter, Eibischblätter und -wurzel sowie Spitzwegerich.

Abhusten erleichtern

Beim produktiven Husten erleichtern Hustenlöser den Abtransport des Bronchialschleims. Über den detaillierten Wirkmechanismus der verschiedenen Wirkstoffe sind sich Experten noch nicht einig. Im Wesentlichen setzen die Wirkstoffe jedoch auf unterschiedliche Art die Viskosität des Bronchial­schleims herab und erleichtern dadurch das Abhusten. N-Acetylcystein (NAC, ACC) und Ambroxol, das außerdem noch die Frequenz der Flimmerhärchen erhöht, werden als Mukolytika bezeichnet.

Pflanzenkraft nutzen

Bei den Phytotherapeutika wird zwischen den saponinhaltigen Drogen wie Efeu (außerdem bronchospasmolytisch), Primel-, Süßholz- und Seifenwurzel und den ätherischen Ölen wie Thymian- (auch bronchospasmolytischen), Anis-, Eukalyptus- (aktiviert außerdem die Flimmerhärchen), Fenchel- und Fichtennadelnöl sowie Campher und dem Mischdestillat Myrtol® unterschieden.

Zu keiner dieser beiden Gruppen gehört der Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie. Er enthält Cumarine, Gallussäure und Gerbstoffe. Einer aktuellen Metaanalyse zufolge ist der Außen­seiter erwiesenermaßen sekretomotorisch, antibak­teriell und antiviral wirksam. Auch die Therapie mit Senföl-haltigen Phytotherapeutika aus Kapuzinerkresse und Meerrettich ist bei einem akuten Erkältungsinfekt wirksam und gut verträglich. In-vitro wirken diese Inhaltsstoffe ausgeprägt bakterio­statisch gegen 13 klinisch relevante Keime. Die Einnahme kann möglicherweise bakterielle Sekundärinfektionen verhindern.

Zusätzlich ist es möglich, ätherische Öle zu inhalieren, zum Beispiel als Brustsalbe, Badezusatz oder mithilfe eines Inhalators. Mit einer solchen Apparatur, die sich Mund und Nase direkt anpasst, macht das Inhalieren auch Kindern Spaß. Trotzdem sollten sie dabei nicht unbeaufsichtigt bleiben. Cave: Campher, Menthol und Minzöle sind für Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahre nicht geeignet, denn sie können zur Schwellung der Kehlkopfschleimhaut und Spasmen im Respirationstrakt führen. /

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