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Fett für die Muskeln

01.06.2017
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Wie viel von welchem Fett ein Mensch isst, scheint nicht egal für die Figur zu sein. Abhängig von der Zusammensetzung des Nahrungsfettes legen Menschen entweder eher an Fett- oder an Muskelmasse zu.

Das zeigte bereits das 2014 publizierte sogenannte Muffin-Experiment. Im Rahmen dieser Untersuchung aßen die Teilnehmer über sieben Wochen hinweg pro Tag drei Muffins – in der einen Gruppe mit Sonnenblumenöl gebacken (viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren), in der anderen mit Palmöl (viele gesättigte Fettsäuren).

Ergebnis: Die Pro­banden beider Gruppen nahmen zwar an Gewicht zu, die Sonnenblumenölesser aber weniger durch Körperfett als vielmehr durch mehr Muskelmasse. Schwedische Forscher zeigten nun, dass der Grund in epigenetischen Veränderungen liegen könnte. So be­einflussten unterschiedliche Fette die Genaktivität in verschiedener Weise. Die Sonnenblumenöl- und die Palmöl-Esser der Muffin-­Studie unterschieden sich zum Beispiel in der epigenetischen Aktivier­ung von neun Genen. (iw)