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Alzheimer

Die Symptome erkennen

30.05.2018  11:37 Uhr

Jedes Jahr werden 200. 000 Menschen mit der Volkskrankheit Alzheimer diagnostiziert. Insgesamt 61 Prozent der über 70-jährigen treibt die Sorge vor der Alzheimer-Krankheit um.

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative (AFI).

Die AFI informiert deshalb über Symptome, die auf eine Erkrankung hinweisen können:

  • Gedächtnislücken
  • Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen
  • Probleme mit gewohnten Tätigkeiten
  • Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Neue Sprach- und Schreibschwäche
  • Verlegen von Gegenständen
  • Eingeschränktes Urteilsvermögen
  • Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungs­schwankungen ohne erkennbaren Grund

Abzugrenzen sind die genannten Symptome von ­normalen altersbedingten Veränderungen:

  • Namen oder Verabredungen werden kurzfristig vergessen, später aber wieder erinnert
  • Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen
  • Gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers
  • Sich dann und wann im Wochentag zu irren und es später zu merken
  • Verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung
  • Ab und zu nicht das richtige Wort zu finden
  • Dinge hin und wieder zu verlegen und dann wiederzufinden
  • Eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung zu treffen
  • Sich manchmal überfordert zu fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen
  • Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden (AFI)