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Bei Depression an Medikamente denken

02.07.2018  15:06 Uhr

Je mehr Medikamente mit möglichen seelischen Nebenwirkungen ein Mensch regelmäßig einnimmt, desto größer sein Risiko, eine Depression zu entwickeln, so Dima Qato von der University of Chicago. 

Sie hatte mit ihrem Team die Medikationen von 26 000 Erwachsenen analysiert und mit deren seelischer Gesundheit abgeglichen. 

Bei Patienten, die einen der 200 Wirkstoffe einnahmen, die mit Depressionen in Zusammenhang stehen, stieg die Depress­ionsrate von 7 auf 10 Prozent. Nahmen Patienten drei und mehr dieser Wirkstoffe ein, entwickelten gar 15 von 100 eine Depression. Zu den Medi­kamenten, die die Psyche in dieser Weise beeinflussen können, zählen unter­ anderen Beta­blocker, Gluco­corticoide und Protonenpumpenhemmer. (iw)

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