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Öfter Autismus bei Kindern diabetischer Mütter

02.07.2018
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Das Risiko, eine Störung des autistischen Formenkreises zu entwickeln, lag im Rahmen einer Beobachtungsstudie bei den Kindern höher, deren Mütter an Typ-2-Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes oder Typ-1-Diabetes litten. 

Zu diesem Ergebnis kamen Anny H. Xiang und Kollegen vom Kaiser Permanente Southern California, California. 

Sie beobach­teten 419 425 Kinder, die zwischen 1995 und 2012 geboren wurden, und zwar zwischen der 28. und 44. Schwangerschaftswoche. 

Diejenigen Kinder, deren Mütter bereits an Typ-1- oder Typ-2-Diabetes erkrankt waren­ oder deren Gestationsdiabetes in der 26. Schwan­ger­schaftswoche diagnostiziert wurde, entwickelten häufiger Autismus, ein Asperger Syndrom sowie weitere, nicht näher spezifizierte Entwicklungsstörungen. (iw)