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BVpta

PTA-Beruf attraktiver machen!

16.09.2014
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Von Bettina Schwarz / Ende Juli 2014 konnte der Bundesverband Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (BVpta) e. V. den zuständigen Vertretern im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) seine Ideen und Vorstellungen zu einem neuen Berufsgesetz und zur Aktualisierung der PTA-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vorstellen.

Hierbei stand insbesondere die Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre im Fokus. Diese hält der BVpta unter anderem für notwendig, um den gestiegenen Anforderungen, beispielsweise durch die Vorgaben der Apothekenbetriebsordnung oder die stetig steigende Anzahl an Wirkstoffen, gerecht zu werden. Nur mit entsprechender Wirkstoffkenntnis können PTA zukünftig gute Beratung leisten. Die hierfür nötigen Kompetenzen können nur in dem zeitlichen Rahmen von drei Jahren vermittelt werden, der für andere Gesundheitsfachberufe bereits seit Jahren Standard ist. Kein Thema war dagegen die Vertretungsbefugnis der PTA, die der BVpta auch nicht als Ziel verfolgt.

Das Gespräch verlief in sehr konstruktiver und angenehmer Atmosphäre. An dessen Ende wurde vereinbart, dass der BVpta dem BMG weitere Zahlen vorlegt, die belegen, wie wichtig es ist, die Attraktivität des Berufes zu erhöhen, um einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Denn bereits jetzt zeichnet sich ein Mangel an PTA ab. Damit dieser nicht zu Engpässen in der Arzneimittelversorgung führt, ist es unverzichtbar, die Attraktivität des PTA-Berufes so zu steigern, sodass junge Menschen diesen wieder ernsthaft in ihre Berufswahl einbeziehen. Die Zeit drängt. Werden nicht schnell die richtigen Signale gesetzt, könnte dem Gesundheitssystem hierzulande bald ein Problem drohen, das mit dem der Pflege absolut vergleichbar ist, so die Vertreterinnen des BVpta. /