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Kleine Schwester der Kiwi

29.08.2016
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Von Annette Immel-Sehr / Immer wieder bereichern neue Früchte das heimische Obstangebot, beispielsweise die Kiwibeere, die ab Mitte August auf dem Wochenmarkt und in gut sortierten Supermärkten zu finden ist.

Die Kiwibeere ähnelt äußerlich der Stachelbeere und ist rot oder grün gefärbt. Aufgeschnitten erinnert sie mit dem weißen Kern und den schwarzen Samen im typischen Linienmuster allerdings an ihre große Schwester, die bekannte Kiwi.

Die Kiwibeere ist jedoch süßer als diese und kann mit ihrer dünnen, haarlosen Schale direkt verzehrt werden. Der Geschmack lässt sich als eine Mischung aus Erdbeere und Feige beschreiben. Hervorzuheben ist der Vitamin-C- Gehalt, der höher liegt als bei Zitronen.

Die Kiwibeere ist im östlichen Asien von Japan bis Sibirien beheimatet. Heute wird das Obst zudem in Frankreich, Italien, Portugal und in geringem Umfang in Deutschland angebaut, sie kann hierzulande auch in großen Blumentöpfen gezogen werden. Die ersten Früchte sind ab dem dritten Jahr zu erwarten. /