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Sehschwäche in der Schwangerschaft

27.08.2018
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Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten, aber nicht alle Beschwerden sind harmlos. Dies teilte die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft mit.

Aufgrund der hormonellen Umstellung haben viele Schwangere mit trockenen Augen zu kämpfen, was lästig aber ungefährlich ist. Bei 14 Prozent der werdenden Mütter ändert sich in der Schwangerschaft die Brillenstärke – eine Kurz­sichtigkeit kann sich um bis zu 1,5 Dioptrien verschlechtern.

Die Ursache sind Flüssigkeitseinlagerungen in der Linse und der Hornhaut, die zu einer Veränderung der Brechkraft führen. Bei den meisten Frauen verbessert sich die Sehschärfe nach der Geburt wieder von selbst. In seltenen­ Fällen können allerdings Symptome auftreten, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Präeklamp­sie hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder bei kom­plettem­ Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augen­arzt aufsuchen. (ais)