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Verantwortung beim Umgang mit Videospielen

27.08.2018
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Anlässlich einer der weltweit größten Computerspiel­messen, der »Gamescom«, die vom 21. bis zum 25. August 2018 in Köln stattfand, wiesen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken einer ex­zessiven Mediennutzung und Videospielsucht hin.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, erklärt: »Computerspiele, Tablets, Smartphones sind für viele alltäglich und faszinieren immer wieder aufs Neue. Bei all dieser Faszination gibt es jedoch auch Risiken, wenn die nötige Medienkompetenz nicht ver­mittelt wird.

Mittlerweile gibt es in Deutschland etwa 100 000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, deren Nutzungsverhalten als problematisch gilt. Die Kids ziehen sich mehr und mehr aus dem Alltag zurück, haben Konzentrationsprobleme oder zeigen depressive Verstimmungen.Trotz des Komforts und Spaßes, welche die neuen Medien und Geräte uns bieten, muss der Umgang­ damit vorab gelernt und geübt werden.Es gibt viele tolle und kreative Projekte, die das nötige ›Rüstzeug‹ vermitteln, fit für die digitale Welt machen sowie Hilfs­angebote wie die Online-Ambulanz ›OASIS‹ – nutzen Sie sie!« Im Juni 2018 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) »Gaming Disorder« als Krankheit eingestuft.

Folgende Angebote der BZgA bieten Untersttüzung zur Prävention von exzessiver Mediennutzung: die BZgA-Telefonberatung unter der Rufnummer 0221 89 20 31; das BZgA-Internetportal http://www.ins-netz-gehen.de mit einem­ Verhaltensänderungsprogramm »Das an­de­­re Leben«: www.ins-netz-gehen.de/das_andere_leben/home; das Internetportal der BZgA für Multi­plika­toren und Multiplikatorinnen mit einem persönlichen Beratungsangebot für Eltern: www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de/multiplikatorenberatung. (iw)