PTA-Forum online
Markteinführungen

Ein Quintett im November

26.11.2014  10:00 Uhr

Von Sven Siebenand / Im November kamen fünf Medikamente mit neuen Wirkstoffen auf den deutschen Markt. Die Indikations­gebiete dieser Präparate sind breit gefächert. Ein Mittel hilft bei Schizophrenie, eines beim Cushing-Syndrom und ein drittes bei Hämophilie. Der vierte Neuling kommt bei bestimmten Blutkrebsarten zum Einsatz, Nummer fünf ist ein Gentherapeutikum zur Behand­lung der Lipoprotein-Lipase-Defizienz.

Mit Lurasidon (Latuda® 18,5/37 und 74 mg Filmtabletten, Takeda) erweitert seit Anfang November ein neues Schizophrenie-Mittel für Erwachsene den deutschen Markt. Der Wirkstoff bindet im Gehirn an verschiedene Neurotransmitter-Rezeptoren auf Nervenzellen und beeinflusst diese. Lurasidon blockiert hauptsächlich die Rezeptoren für Dopamin, Serotonin und Noradrenalin. Diese Neurotransmitter spielen im Krankheitsgeschehen der Schizophrenie eine wichtige Rolle. Durch Blockade der Rezeptoren hilft Lurasidon, die Krankheitssymptome zu reduzieren.

In der Fachinformation rät der Hersteller, als Startdosis einmal pro Tag 37 mg jeweils zur gleichen Tageszeit mit einer Mahlzeit einzunehmen. Die Einnahme auf nüchternem Magen kann zu geringeren Wirkspiegeln führen. Der Arzt kann die tägliche Dosis auf maximal 146 mg erhöhen, auch abhängig davon, wie der Patient auf die Behandlung anspricht. Patienten mit mittelschweren oder schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sollte er niedrigere Dosen verordnen. Laut Fachinformation sollte er einigen Patienten Lurasidon mit Vorsicht verschreiben, zum Beispiel Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krampfanfällen in der Vergangenheit. Auch bei Patienten mit Parkinson sollten die Ärzte die Risiken gegenüber dem Nutzen abwägen.

PTA und Apotheker sollten wissen, dass starke CYP3A4-Inhibitoren oder -Induktoren die Blutkonzentration von Lurasidon zu stark beeinflussen können. In Kombination mit mäßigen CYP3A4-Inhibitoren wird als Anfangsdosis 18,5 mg Lurasidon empfohlen, die Höchstdosis beträgt einmal täglich 74 mg. Zudem kann die Kombination mit leichten bis mäßigen CYP3A4- Induktoren eine Dosisanpassung erforderlich machen. In diesem Zusammenhang steht auch die Empfehlung, während der Lurasidon-Therapie keinen Grapefruitsaft zu trinken. Da Lurasidon hauptsächlich auf das Zentralnervensystem wirkt, ist außerdem bei Kombination mit anderen zentralnervös wirksamen Arzneimitteln und Alkohol Vorsicht geboten. Gleiches gilt für die gleichzeitige Verordnung von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern, zum Beispiel die Antiarrhythmika Chinidin, Disopyramid, Amiodaron und Sotalol.

Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sollen Schwangere und Stillende kein Lurasidon erhalten. Ärzte sollten den Wirkstoff nur dann einsetzen, wenn der mögliche Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für den Säugling rechtfertigt.

Die Liste der in der Fachinformation genannten Nebenwirkungen ist lang. So traten in Studien sehr häufig Schläfrigkeit und ständiger Bewegungsdrang auf. Häufig waren zum Beispiel Gewichts­zunahme, Angstzustände, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sowie Mundtrockenheit. Ein Ausschuss der europäischen Arzneimittelagentur EMA kam zu dem Schluss, dass Lurasidon sich im Vergleich zu ähnlichen Substanzen weniger auf die Herztätigkeit und den Stoffwechsel auswirkt, zum Beispiel auf die Fett- und Zuckerspiegel im Blut und das Körpergewicht. Allerdings machte dasselbe Gremium die Aussage, sowohl die kurz- als auch die langfristige Wirksamkeit von Lurasidon sei zwar hinreichend nachgewiesen worden, in den Kurzzeitstudien wäre das neue Arzneimittel aber nur mäßig wirksam gewesen.

Mittel gegen Cushing- Syndrom

Beim Cushing-Syndrom unterscheiden Ärzte zwischen der exogenen und der endogenen Form. Die exogene Form kann entstehen, wenn dem Körper von außen zu viel Corticoide zugeführt werden. Beim endogenen Cushing- Syndrom produziert der Körper in der Nebennierenrinde selbst zu viel Corticoide, insbesondere Cortisol. Typische Anzeichen des Cushing-Syndroms sind ein Vollmondgesicht, Stammfettsucht und Muskelschwund sowie erhöhter Durst. Mit Metyrapon (Metopiron® 250 mg Weichkapseln, HRA Pharma) gibt es seit November ein neues Therapeutikum für Patienten mit endogenem Cushing-Syndrom. Darüber hinaus können Ärzte das Präparat als Diagnostikum einsetzen, zum Beispiel für die Differenzialdiagnose des ACTH (adrenocorticotropes Hormon)-abhängigen Cushing-Syndroms. Metyrapon hemmt die Synthese von Cortisol und Corticosteron, indem es die 11-Beta-Hydroxylierung in der Nebennierenrinde blockiert.

Setzt der Arzt das neue Präparat zur Therapie ein, legt er die Anfangsdosis in Abhängigkeit vom Schweregrad und der Ursache des Cushing-Syndroms fest. Die Anfangsdosis kann zum Beispiel 750 mg Wirkstoff pro Tag betragen, in schweren Fällen sind aber auch bis zu 1500 mg täglich möglich. Laut Fachinformation liegt die Erhaltungsdosis zwischen 500 und 6000 mg am Tag, aufgeteilt auf drei oder vier Einzelgaben. PTA und Apotheker können dazu raten, die Kapseln mit Milch oder nach einer Mahlzeit einzunehmen, denn das verringert das Risiko von Übelkeit und Erbrechen und dadurch bedingt eine geringere Resorption des Wirkstoffes.

Kontraindiziert ist Metyrapon bei Patienten mit Nebennierenrinden- Insuffizienz. In der Fachinformation weist der Hersteller darauf hin, dass der Wirkstoff den Cortisol-Spiegel sehr schnell absenken und potenziell zu Hypocortisolismus führen kann. Daher sollten die Patienten die ersten Anzeichen und Symptome dieser Erkrankung kennen wie Schwäche, Müdigkeit, Appetitverlust, Übelkeit und Erbrechen. Bei Hypocortisolismus hilft vorübergehend ein orales Corticoid oder der Arzt unterbricht die Metyrapon-Therapie oder reduziert die Dosis.

Zu den häufigen Nebenwirkungen von Metyrapon zählen Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen sowie Hypotonie ebenso wie Bluthochdruck. Dieser entsteht jedoch erst bei einer Langzeitbehandlung infolge übermäßiger Bildung von Desoxycorticosteron, der Corticosteron-Vorstufe. Außerdem sollten PTA und Apotheker wissen, dass Metyrapon wahrscheinlich die Toxizität von Paracetamol verstärkt.

Schwangere und Stillende sollten kein Metyrapon einnehmen, sofern dies nicht absolut erforderlich ist. Dann sollten Stillende allerdings das Stillen beenden. Auch sollten Ärzte das neue Präparat keinen gebärfähigen Frauen verordnen, die keine Empfängnisver­hütung anwenden.

Neues Mittel bei Hämophilie

Hämophilie A ist ein erblich bedingter Mangel des Gerinnungsfaktors VIII, der einen von 5000 bis 10000 Menschen betrifft. Ohne Behandlung können Blutungen in Muskeln und Gelenken auftreten und infolgedessen die Lebensqualität und -erwartung der Erkrankten stark einschränken. Die Substitution des Faktors VIII verringert die Anzahl der Blutungen und das Risiko von Gelenkschäden.

Mit Simoctocog alfa (Nuwiq® 250, 500, 1000, 1500 und 2000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung, Octapharma) kam im November ein neuer rekombinanter Faktor VIII zur Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten jeden Alters mit Hämophilie A auf den deutschen Markt. Wie hoch er die Dosis wählt und wie häufig er den Wirkstoff injiziert, entscheidet der Arzt anhand mehrere Faktoren: der Schwere und dem Ausmaß der Hämophilie, dem Ort der Blutung, dem Zustand des Patienten sowie ferner, ob das Arzneimittel zur Behandlung oder zur Vorbeugung von Blutungen dienen soll. Übliche Dosen zur Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie A sind 20 bis 40 I.E. Faktor VIII pro Kilogramm Körpergewicht in Abständen von zwei bis drei Tagen. Manche Fälle erfordern kürzere Intervalle oder höhere Dosen.

Gelegentliche Nebenwirkungen von Simoctocog alfa sind zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel, Mundtrockenheit sowie Schmerzen und Entzündungen an der Injek­tionsstelle. In seltenen Fällen sind allergische oder Überempfindlichkeits- Reaktionen möglich, die zur schweren Anaphylaxie führen können.

Ferner entwickeln einige Patienten Antikörper gegen Faktor VIII. Diese sogenannten Faktor-VIII-Hemmkörper können das Arzneimittel unwirksam machen.

Da Frauen nur in seltenen Fällen an Hämophile A erkranken, liegen keine Erfahrungen zur Anwendung von Nuwiq bei Schwangeren und Stillenden vor. Ihnen sollten Ärzte das Faktor-VIII-Präparat nur nach strenger Indikationsstellung verordnen.

Das neue Medikament muss im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C gelagert werden. Allerdings bleibt die Lösung auch nach Lagerung bei Raumtemperatur für 24 Stunden stabil, sollte aber dann nicht mehr gekühlt, sondern gespritzt werden.

Neues Blutkrebsmittel

Mit Ibrutinib (Imbruvica® 140 mg Hartkapseln, Janssen-Cilag) kam im November ein Medikament auf den Markt, das bei Patienten mit zwei seltenen Blutkrebsformen angewendet werden darf. Zum einen ist das Präparat zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben, sowie zur Erst­linien-Behandlung von CLL-Patienten, bei denen eine bestimmte Mutation vorliegt und für die eine Chemo-Immuntherapie nicht infrage kommt. Außerdem erhielt Ibrutinib die Zulassung zur Behandlung Erwachsener mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom (MCL).

Der neue Arzneistoff hemmt das Enzym Bruton-Tyrosinkinase, das Teil einer wichtigen Signalkaskade ist. Durch die Enzymblockade behindert Ibrutinib die unkontrollierte Vermehrung von B-Lymphozyten.

Bei CLL-Patienten beträgt die empfohlene Dosierung einmal täglich 420 mg, also drei Kapseln. MCL-Patienten sollen einmal täglich 560 mg einnehmen, also vier Kapseln. Bei bestimmten Patienten soll der Arzt laut Fachinformation die Imbruvica-Dosis anpassen, zum Beispiel sollen Patienten mit leichter beziehungsweise mäßiger Leberfunk­tionsstörung nur 280 beziehungsweise 140 mg Wirkstoff pro Tag einnehmen. Patienten mit schwerer Funktionsstörung der Leber oder der Nieren sollten kein Ibrutinib erhalten. Grundsätzlich sollten Mediziner das Mittel nur dann verordnen, wenn der Nutzen der Behandlung das Risiko überwiegt. Beim Auftreten bestimmter schwerer Nebenwirkungen muss die Therapie unterbrochen, unter Umständen jedoch später in der anfänglichen oder einer reduzierten Dosis wieder fortgesetzt werden.

Generell heißt es, Ibrutinib nicht mit mäßigen oder starken CYP3A4-Inhibitoren zu kombinieren, da diese die Blutspiegel von Ibrutinib erhöhen. Muss der Patient jedoch einen mäßigen CYP3A4-Hemmer einnehmen, so sollte der Arzt die Dosis von Ibrutinib auf 140 mg pro Tag reduzieren. Bei starken CYP3A4-Hemmern kann er ebenso verfahren oder die Ibrutinib-Therapie für bis zu sieben Tage unterbrechen. Im Zusammenhang mit der CYP3A4-Hemmung steht auch die Empfehlung, Ibrutinib nicht zusammen mit Grapefruit- oder Bitterorangensaft einzunehmen.

Außerdem sollten Ärzte Ibrutinib nicht mit CYP3A4-Induktoren kombinieren. Die Einnahme von Johanniskraut-Präparaten ist sogar kontraindiziert, da es die Wirksamkeit des Krebsmittels vermindern kann.

In der Fachinformation warnt der Hersteller vor blutungsassoziierten Ereignissen im Zusammenhang mit einer Ibrutinib-Einnahme. Warfarin oder andere Vitamin-K-Antagonisten sollen nicht gleichzeitig mit dem Kinasehemmer zum Einsatz kommen. Bei Patienten, die andere Antikoagulanzien oder Arzneimittel benötigen, die die Thrombozytenfunktion hemmen, kann Ibru­tinib das Blutungsrisiko erhöhen. Daher sollte vor und nach einem chirurgischen Eingriff die Therapie mit dem neuen Wirkstoff für mindestens drei bis sieben Tage unterbrochen werden.

Die Liste der möglichen Nebenwirkungen von Ibrutinib ist lang. Am häufigsten traten Durchfall, muskuloskelettale Schmerzen, Infektionen der oberen Atemwege, Blutergüsse, Hautausschläge, Übelkeit, Fieber und Verstopfung auf. Sehr häufig waren schwere Nebenwirkungen wie Lungenentzündung und Neutropenie.

Frauen müssen während der Ibru­tinib-Einnahme und bis zu drei Monate nach Behandlungsende sicher verhüten. Da derzeit nicht bekannt ist, ob der neue Wirkstoff die Wirksamkeit von hormonellen Kontrazeptiva reduziert, müssen Frauen neben der hormonellen Verhütungsmethode zusätzlich mit einer Barrieremethode verhüten. Schwangere dürfen kein Ibrutinib einnehmen und das Stillen sollen Frauen während der Behandlung unterbrechen.

Erstes Gentherapeutikum für seltene Krankheit

Lipoprotein-Lipase-Defizienz ist eine seltene Krankheit, die auf einem Defekt im Gen für Lipoprotein-Lipase beruht. Dieses Enzym ist wichtig für den Fettabbau. Die Betroffenen müssen sich streng fettarm ernähren und neigen zu wiederholten Schüben einer schweren und lebensbedrohlichen Komplikation: Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.

Mit Glybera®3x1012 Genomkopien/ml Injektionslösung hat Chiesi im November ein neues Gentherapeutikum in den deutschen Handel gebracht. Das Arzneimittel enthält Alipogentiparvovec und ist ein Orphan Drug. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Lipoprotein-Lipase-Defizienz angewendet, die trotz fettarmer Diät an schweren oder multiplen Pankreatitis-Schüben leiden.

Alipogentiparvovec enthält die menschliche Lipoprotein-Lipase-Genvariante. Ein ebenfalls enthaltener sogenannter viraler Vektor transportiert die Gene nach der Injektion in die Muskelzellen. Dadurch werden die Muskelzellen in die Lage versetzt, das fehlende Enzym zu produzieren. Das hilft dann wiederum beim Fettabbau und verbessert den Schweregrad der Erkrankung.

Glybera wird einmalig an mehreren Stellen in die Ober- und Unterschenkelmuskeln injiziert. Das Injektionsvolumen und die Anzahl der Spritzen hängen vom Gewicht des Patienten ab. Ein Körpergewicht von 50 Kilogramm erfordert zum Beispiel 34 0,5-ml-Spritzen an ebenso vielen Injektionsstellen, ein Körpergewicht von 80 Kilogramm sogar 54 0,5-ml-Spritzen an 54 Stellen. Um Reaktionen des Immunsystems gegen die Behandlung zu verringern, erhalten die Patienten drei Tage vor der Behandlung und zwölf Wochen danach Immunsuppressiva. Aufgrund der vielfachen Injektionen rät der Hersteller vor der intramuskulären Anwendung zu einer Spinal- oder Regionalanästhesie. Ist ein solches Verfahren bei einem Patienten kontraindiziert, wird stattdessen eine Sedierung empfohlen.

Sehr häufige Nebenwirkungen waren nach der Injek­tion Schmerzen in den Beinen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, erhöhte Körpertemperatur und blaue Flecken. Allerdings ist aufgrund der geringen Zahl behandelter Patienten das Bild zu Häufigkeit und Merkmalen der Nebenwirkungen des neuen Präparates noch nicht repräsentativ.

Bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem, erhöhter Blutungsneigung und Muskelerkrankungen ist Glybera kontraindiziert. Auch darf der Arzt Thrombozytenaggregationshemmer oder andere gerinnungshemmende Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Glybera verordnen. Spätestens eine Woche vor den Injektionen muss der Patient diese Arzneimittel absetzen und darf sie frühestens einen Tag nach den Injektionen wieder einnehmen. Last but not least gehört auch die Einnahme oraler Kontrazeptiva zu den Kontraindikationen.

Glybera wurde von der EMA unter »außergewöhn­lichen Umständen« zugelassen. Die EMA wird jährlich neue Informationen zu dem Medikament prüfen und gegebenenfalls die Gebrauchs- und Fachinformationen aktualisieren lassen. Zudem ist der Hersteller verpflichtet, weitere Daten zu seinem Präparat zu erheben.

Abschließend ein Hinweis zu Lagerung: Die Durchstechflaschen müssen tiefgekühlt bei -25 bis -15 °C gelagert werden. Einmal aufgetaut, muss das Arzneimittel sofort verwendet werden. Im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C und vor Licht geschützt kann es maximal acht Stunden aufbewahrt werden. /