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Schienen gegen Schnarchen

26.11.2014  10:00 Uhr

Von Elke Wolf / Schnarchen belastet den Körper. Das Konzentrationsvermögen von Personen, die nachts regelmäßig schnarchen, ist noch stärker beeinträchtigt als das von Nichtschnarchern, die 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, zeigen Studien. 

Noch prekärer wird die Situation, wenn beim Schnarchen zusätzlich der Atem aussetzt. Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt bei einer Apnoe auf das Doppelte. Und ebenso ist die Wahrscheinlichkeit, dadurch einen Hirnschlag zu erleiden, deutlich erhöht. 

Bei einer solchen obstruktiven Schlafapnoe sind die Atemwege im Rachenraum hinter der Zunge mechanisch so verengt, dass der Schlafende bis zu viele hundert Male pro Nacht keine Luft bekommt und für die Atmung eine erhebliche Kraftanstrengung aufbringen muss.

Hilfe bieten sogenannte Apnoe- oder Protrusionsschienen, die den Unterkiefer während des Schlafens in einer vorderen Position halten, teilt das Kuratorium perfekter Zahnersatz mit. Damit bleiben die oberen Atemwege während des Schlafes offen, es kann nicht zu einer Apnoe kommen. Solche Schienen passt der Zahnarzt eigens an. In Anbetracht der Tatsache, dass etwa 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen über 60 Jahren schnarchen, könnte eine solche Schiene eine Option sein, die Atemaussetzer zu verringern. /

Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz