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Gezerrt, geprellt, gerissen

28.09.2017  13:55 Uhr

Auch wer seine Muskeln regelmäßig überbelastet oder alte Verletzungen nicht richtig auskuriert, riskiert nachhaltige Schäden.Sportarten wie Fußball oder Joggen beanspruchen die Vorderseite des Oberschenkels stärker als die Rückseite.

Gezielte Kräftigungsübungen können dieses Ungleichgewicht kompensieren und Verletzungen vorbeugen. Ein Training der Rumpfmuskulatur stabilisiert den ganzen Körper. Des Weiteren empfehlen die Experten zur Vorbeugung von Muskelverletzungen:

 

  • Muskulatur mit angemessener Trainingskleidung vor Kälte und Feuchtigkeit schützen,
  • mit Aufwärmprogramm (20 Minuten lockeres Joggen) Muskeln auf optimale Betriebstemperatur bringen,
  • ausreichend Zeit zur Erholung einplanen,
  • bei Krankheit und Verletzung nicht trainieren. (ais)

Im Fußball betrifft jede dritte Verletzung den Muskel. Noch häufiger kommen Muskelverletzungen in der Leichtathletik vor.

Beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie erklärten Experten kürzlich, wie Hobby- und Profi-sportler Muskelverletzungen vermeiden und Betroffene schneller wieder mobil werden. »Viele Sportler machen den Fehler, die Schmerzen in der Muskulatur lange zu ignorieren«, so Professor Dr. Thomas Vogl, Goethe-Universität in Frankfurt/Main. »Dann kann sich eine kleinere Verletzung, wie etwa eine Zerrung, verschlimmern und den Sportler für Wochen oder gar Monate außer Gefecht setzen.«