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Medikamente für Kinder

Hilfe für kleine Patienten

10.10.2016
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Von Verena Arzbach / Arzneimittel bei kranken Kindern richtig zu dosieren und anzuwenden, ist nicht einfach und für Eltern oft eine echte Herausforderung. PTA und Apotheker können unsichere Eltern mit wertvollen Anwendungs- hinweisen unterstützen.

Die halbe Portion für Kinder«: So einfach kann man es sich bei der Gabe von Arzneimitteln meist nicht machen. Denn der Stoffwechsel von Kindern unterscheidet sich grundlegend von dem Erwachsener, und so metabolisieren sie auch Arzneimittel in anderer Art und Weise als Erwachsene.

Die Organe wachsen bei Kindern unterschiedlich schnell und müssen sich im Laufe der Zeit immer wieder neu aufeinander einstellen. In den ersten Lebensmonaten und -jahren sind etwa Leber und Nieren noch nicht ausgereift. Die Nieren arbeiten erst ab dem zweiten Lebensjahr in vollem Ausmaß, ebenso fahren die CYP-Enzyme in der Leber erst nach und nach ihre Aktivität hoch.

Die richtige Dosis für das Kind zu finden, ist daher nicht ganz einfach. Prinzipiell variiert sie sowohl mit dem Alter als auch dem Entwicklungsgrad. In der Praxis richten sich Kinderärzte bei der Dosierung meist nach Alter, Gewicht oder der Körperoberfläche, zur Orientierung gibt es hierzu auch pädiatrische Dosistabellen. Bei Arzneimitteln, die für Kinder zugelassen sind, findet man in der Regel genaue Dosierungsangaben in der Fachinformation, der Packungsbeilage oder auch in der Datenbank www.zak-kinderarzneimittel.de (siehe Kasten).

Zugelassene Arzneimittel für Kinder (ZAK)

Die von der Firma Hexal entwickelte Datenbank enthält alle wichtigen Informationen zu für Kinder zugelassene Wirkstoffe. Eine Auswahl nach Altersgruppe und Darreichungsform ist möglich. www.zak-kinderarzneimittel.de (Login mit DocCheck-Password)

Je nach Alter und Entwicklungsstand verteilt sich ein Arzneistoff im Körper des Kindes auch anders als bei Erwachsenen. Kinder haben im Vergleich einen höheren Körperwasseranteil, das heißt, lipophile Arzneistoffe, die sich im Körperfett anreichern, müssen bei ihnen niedriger, wasserlösliche sogar eventuell höher dosiert werden. Besonders Säuglinge scheiden Arzneimittel nur sehr langsam aus. Ältere Kinder bauen einige Arzneistoffe dagegen schneller ab, da ihre Leber im Verhältnis zum Körpergewicht größer ist als die Erwachsener.

Bei kleinen Kindern arbeitet auch der Gastrointestinaltrakt langsamer als der von Erwachsenen. So ist etwa der Magensaft von Säuglingen mit einem pH-Wert von 4 noch wenig sauer und der Darm noch nicht vollständig von Bakterien besiedelt. Das beeinflusst die Aufnahme und damit die Bioverfügbarkeit vor allem von oral aufgenommenen Arzneistoffen. Über die recht dünne Haut nehmen Säuglinge und Kleinkinder dermale Arzneistoffe schneller und in größerem Ausmaß auf als Erwachsene. Auch die Blut-Hirn-Schranke ist noch nicht vollständig ausgebildet, viele Wirkstoffe gelangen dadurch in verstärktem Maßins Zentralnervensystem. (siehe Tabelle)

Tabelle: Besonderheiten der Arzneimitteltherapie bei Kindern

Organ Besonderheit Folge (Beispiele)
Magen und Darm Säuglinge: • Geringe Säureproduktion • Langsame Magenentleerung • Langsame Darmtätigkeit • Darm ist noch nicht vollständig mit Bakterien besiedelt. Wirkungseintritt verzögert, Überdosierungen möglich
Haut Dünnere Haut bei Säuglingen Vorsicht bei Glucocorticoid-haltigen Salben, Iod-haltigen Desinfektionsmitteln, da stärkere Wirkung möglich
Gehirn Die Blut-Hirn-Schranke ist etwa ab dem Alter von sechs Monaten vollständig ausgebildet. Loperamid erst für Kinder ab zwei Jahren (OTC-Präparate erst ab 12)
Körperzusammensetzung • Kinder haben einen geringeren Körperfettanteil als Erwachsene. • Mehr Körperwasser in den Zellzwischenräumen bei Kindern Leichtere Anreicherung von fettlöslichen Arzneistoffen, Überdosierungen und stärkere Nebenwirkungen möglich
Niere und Leber • Bei Säuglingen und Kleinkindern noch nicht ausgereift • Einzelne Enzyme fehlen oder arbeiten noch nicht in vollem Ausmaß. • Ältere Kinder haben im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht größere Leber als Erwachsene. Überdosierung von Penicillin und Paracetamol bei Säuglingen eher möglich Codein nicht für Kinder unter 12 Jahren

Quelle: Techniker Krankenkasse (www.tk.de)

 

Säfte, Tropfen oder Lösungen eignen sich für die Therapie von Kleinkindern oder Säuglingen besonders gut, da sie einfach dosiert und leicht geschluckt werden können. Bei der Gabe sollten Eltern auf jeden Fall eine Dosierhilfe verwenden, etwa eine Dosierpipette oder eine Einmalspritze. Messbecher, -löffel oder ein Teelöffel sind zu ungenau. Liegt dem Präparat keine Dosierhilfe bei, kann das Apothekenteam den Eltern als Service eine mitgeben. Für Säuglinge gibt es außerdem spezielle Medikamentenschnuller, die sich mit Arzneimittel befüllen lassen.

Das mag ich nicht!

Die größte Hürde bei der Anwendung von Saft oder Tropfen ist wohl der Geschmack: Ist die Flüssigkeit bitter, verweigern Kinder die Einnahme oder spucken das Medikament sofort wieder aus. Hersteller versuchen daher, den unangenehmen Geschmack zu überdecken und die Säfte oder Tropfen für Kinder möglichst süß und fruchtig schmecken zu lassen – was ihnen mal mehr, mal weniger gut gelingt. Viele Säfte sind trotz Erdbeer- oder Karamell-Geschmack für viele Kinder trotzdem nicht genießbar. Daher sollten Mutter oder Vater den Saft am besten mit der Dosierhilfe in die Wangentasche hinter die Backenzähne spritzen. So lässt sich ein Würgereiz vermeiden. Spuckt das Kind einen Teil der Dosis wieder aus, ist Vorsicht geboten: Hat es schon etwas Medikament geschluckt, darf nicht noch einmal die volle Dosis verabreicht werden.

Nicht nur das Verabreichen, auch die Zubereitung von Antibiotika-Trockensäften bereitet Eltern immer wieder Schwierigkeiten. PTA und Apotheker sollten daher im Beratungsgespräch die Zubereitung erklären oder den Saft gegebenenfalls gleich in der Apotheke herstellen. Die wichtigsten Schritte: Die benötigte Menge Wasser sollte in zwei bis drei Portionen zugegeben werden. Nach jeder Portion kräftig schütteln und warten, bis sich der Schaum abgesetzt hat, anschließend die nächste Portion Wasser zugeben,bis die vorgegebene Markierung erreicht ist. Die gebrauchsfertige Suspension sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor jeder Anwendung ist die Flasche gut zu schütteln. Der fertig zubereitete Saft ist nur begrenzt haltbar, das Datum der Zubereitung sollte auf der Flasche vermerkt werden.

Wie Medikamente in Tropfenform richtig angewendet werden, ist ebenfalls häufig erklärungsbedürftig. Wichtig ist hierbei vor allem die Unterscheidung der Tropfeinsätze: Randtropfer haben ein Loch in der Mitte und müssen schräg gehalten werden. Bei Zentraltropfern gibt es neben der Austritts­öffnung noch ein Belüftungsrohr, sie werden besser senkrecht gehalten. Manchmal muss man den Flaschenboden auch leicht antippen, damit der erste Tropfen fällt.

Angst vor Alkohol

Eltern scheuen sich häufig davor, ihrem Kind ein Präparat mit ausgewiesenem Alkoholgehalt zu verabreichen. Das ist bei Kinderarzneimitteln gar nicht selten der Fall: Ethanol wird vor allem bei pflanzlichen Säften oder Tropfen als Lösungs- und Konservierungsmittel eingesetzt. Bei pflanzlichen Mitteln mit Trockenextrakt (zum Beispiel Prospan®, Umckaloabo® Saft für Kinder) wird Alkohol zwar bei der Extraktherstellung verwendet – was ebenfalls deklariert ist –, das zur Extraktion verwendete Lösungsmittel wird aber wieder verdampft. Im fertigen Produkt ist dann praktisch kein Alkohol mehr enthalten.

Auch in Lebensmitteln

Die Hersteller sind ab einer Einzeldosis von mindestens 0,05 g Alkohol verpflichtet, auf der Packung auf den Alkoholgehalt hinzuweisen. Jedoch sind die Alkoholmengen, die bei der sachgerechten Anwendung von für Kinder zugelassenen Arzneimitteln aufgenommen werden, unbedenklich. Die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie rechnet vor: Bei einem Hustensaft, der 5 Prozent Alkohol enthält, werden mit einer einzelnen Kinderdosis von 2,5 ml 0,10 g Alkohol aufgenommen. Das entspricht der Alkoholmenge in 33 ml Apfelsaft. Die Gesellschaft weist drauf hin, dass Alkohol in kleinen Mengen auch in vielen alltäglichen Lebensmitteln enthalten ist, die auch Kinder zu sich nehmen. So enthält ein Glas Apfelsaft (200 ml) bis zu 0,6 g Alkohol, 100 g Bananen und 100 g Brot jeweils bis zu 0,3 g Alkohol. Ein Gesundheitsrisiko für Kinder besteht laut ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erst bei mehr als 0,5 g Alkohol pro Einzeldosis. Lassen Eltern sich nicht überzeugen, gibt es für viele Indikationen aber auch alkoholfreie Alternativen.

Suppositorien sind klassische Arzneimittel für Kinder. Doch auch sie sind nicht immer problemlos zu verabreichen. Das Kind sollte am besten auf der Seite liegen, die Beine zum Bauch hin angewinkelt. Das Zäpfchen sollte mit der stumpfen Seite voran eingeführt werden, damit es nicht wieder aus dem Darm herausgedrückt wird. Aus dem gleichen Grund sollten Vater oder Mutter auch nach der Verabreichung die Pobacken sanft zusammendrücken. Damit das Suppositorium besser gleitet, kann es kurz in warmes Wasser getaucht oder in der Hand angewärmt werden. Creme oder Salbe sollte nicht auf das Zäpfchen gestrichen werden, da das die Wirksamkeit beeinträchtigen kann. Für die halbe Dosis sollte das Zäpfchen immer der Länge nach geteilt werden. Dazu eignet sich ein sauberes, angewärmtes Messer. Ein wichtiger Hinweis für Eltern ist außerdem, dass die Zäpfchen nicht aus der Verpackung herausgedrückt, sondern vorsichtig entnommen werden sollten. Gegebenenfalls muss die Folie mit einer Schere zerschnitten werden.

Für kleine Patienten mit Verstopfung gibt es spezielle Mikroklistiere (wie Babylax®, Microklist®). Bei deren Anwendung sollte die Rektalkanüle bis zur Hälfte eingeführt werden. Das Klistier wird zusammengedrückt, entleert und dann zusammengedrückt wieder herausgezogen, damit kein Arzneimittel in die Tube zurückgesaugt wird. Auch hier sollten die Eltern nach der Gabe die Pobacken leicht zusammendrücken.

Auge, Ohr, Nase

Augentropfen lassen sich einfach verabreichen, wenn das Baby beziehungsweise Kleinkind auf dem Rücken liegt. Das Unterlid sollte Mutter oder Vater vorsichtig herunterziehen und dann einen Tropfen in den Bindehautsack tropfen. Nach der Applikation sollte das Kind die Augen möglichst etwa eine Minute lang geschlossen halten. Augensalben werden ebenfalls in den Bindehautsack eingebracht. Ein wichtiger Hinweis: Die Spitze des Tropfers beziehungsweise die Tülle der Salbe dürfen das Auge nicht berühren.

Die meisten Kinder lassen sich dieses Prozedere allerdings nur sehr ungern oder gar nicht gefallen. Dann können die Eltern eine Gabe über das geschlossene Auge versuchen, die sogenannte kanthale Applikation. Das Kind sollte dabei ebenfalls auf dem Rücken liegen, ohne Kopfkissen. Der Tropfen wird bei geschlossenem Auge in den inneren Lidwinkel getropft. Öffnet das Kind die Augen, gelangt der Tropfen so automatisch in das Auge.

Ohrentropfen werden am besten auf der Seite liegend verabreicht. Man sollte darauf achten, mit dem Tropfer nicht das Ohr zu berühren. Die Eltern sollten die Ohrentropfen vor der Applikation in der Hand anwärmen, denn zu kalte Tropfen können bei der Applikation Schmerzen verursachen. Bei Babys und Kleinkindern zieht man am besten das Ohrläppchen nach unten und zurück. Das Kind sollte nach der Gabe eine Zeit lang auf der Seite liegen bleiben.

Vor der Anwendung von Nasentropfen sollten die Eltern dem Kind immer die Nase putzen. Bei Säuglingen, die noch nicht schnäuzen können, sollte das Sekret mit einem speziellen Sekretsauger (wie Dentinox Happy Baby® Nasensauger, NoseFrida® Nasensekretsauger) abgesaugt werden.

Feste Arzneiformen

Tabletten, Kapseln oder Dragees eignen sich nur bedingt für Kinder, denn diese können sie meist schlecht schlucken. Trotzdem lässt sich die Einnahme fester Arzneiformen nicht immer umgehen. Eine mögliche Variante zur Verabreichung ist dann, die Tablette zu zerkleinern beziehungsweise die Kapsel zu öffnen und das Medikament in Brei, Apfelmus oder Kartoffelbrei einzurühren. Vorausgesetzt natürlich, das Zerkleinern und Mischen mit Nahrungsmitteln ist beim jeweiligen Arzneistoff erlaubt. Eltern sollten dabei darauf achten, dass die Menge an Nahrungsmittel nicht zu groß ist – schließlich muss das Kind die ganze Portion aufessen, um die richtige Dosis aufzunehmen.

Zum Thema »Tabletten einfach schlucken« gibt es zahlreiche verschiedene Ratschläge: Zum Beispiel kann die Tablette auch in ein Stück weiche Banane gedrückt und dann geschluckt werden. Manche Kinder kommen bei der Einnahme auch besser mit festen Nahrungsmitteln zurecht: Sie können zum Beispiel ein Stück Brot vorkauen, dann kommt die Tablette dazu und wird zusammen mit dem Brot hinuntergeschluckt. Muss die Tablette oder Kapsel auf jeden Fall im Ganzen geschluckt werden, hilft folgende Technik: Das Kind nimmt das Medikament und einen Schluck Wasser in den Mund, beugt den Kopf nach vorne und anschließend in den Nacken, wobei es kräftig schlucken soll. Danach am besten noch ein Glas Wasser hinterher trinken.

Fluoridtabletten (wie Fluor-Vigantoletten®, D-Fluoretten®) für Säuglinge können auf einem Teelöffel mit wenig Wasser oder Muttermilch aufgelöst und dem Baby vorsichtig verabreicht werden. Theoretisch können die Tabletten auch in der Flasche aufgelöst werden; hier muss allerdings sichergestellt werden, dass das Baby auch die ganze Flasche austrinkt.

Mini-Medikamente

Eine gut für Kinder geeignete technologische Entwicklung sind Minitabletten mit einem Durchmesser von etwa 2 Millimetern. Sie können exakt und altersgerecht dosiert werden, zudem sind die meisten Arzneistoffe in festem Zustand besser haltbar als in flüssiger Formulierung. Bislang gibt es noch kaum Minitabletten auf dem Markt (zum Beispiel Orfiril® long Retard-Minitabletten). In Studien wurden die kleinen Tabletten bei Kindern mit Erfolg angewendet: Mehr als drei Viertel der vier-und fünfjährigen Kinder konnten in einer Untersuchung Minitabletten ohne Probleme schlucken. Auch in weiteren Studien punkteten die Minitabletten bei Akzeptanz und Compliance: Die Kinder schluckten sie sogar besser als einen Saft oder Sirup.

Eine Weiterentwicklung sind orodispersible Minitabletten, die in der Mundhöhle schnell zerfallen und dabei den Wirkstoff freisetzen. Diese Technologie kommt mit den Fluoretten® schon länger zur Kariesprophylaxe für Kinder zum Einsatz. In klinischen Studien werden derzeit die orodispersiblen Minitabletten bei weiteren Indikationen getestet. Auch klassische Schmelztabletten, sogenannte Lyophilisate, eignen sich im Grunde gut für Kinder. Dass es so wenige Präparate in dieser Formulierung speziell für Kinder gibt (zum Beispiel Nurofen® Schmelztabletten Lemon gegen Schmerzen oder Aerius® Schmelztabletten bei Allergie), mag daran liegen, dass sie relativ teuer in der Herstellung und nicht sehr stabil sind. /

Mehr Sicherheit für Kinder

Für bei Kindern weitverbreitete Krankheiten gibt es ausreichend geprüfte Arzneimittel. Aber gerade Kinder mit einer schweren Erkrankung bekommen oft Medikamente, die für ihre Altersgruppe oder ihre Erkrankung nicht zugelassen sind. Die Therapie baut dann auf einer unsicheren Datenlage auf.

Die Kinderarzneimittelverordnung der EU, die Anfang 2007 in Kraft getreten war, sollte das ändern. Pharmazeutische Unternehmer sind seitdem dazu verpflichtet, für die Zulassung neuer Arzneistoffe zusätzlich Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern vorzulegen. Ausgenommen sind Arzneimittel, die generell nicht bei Kindern angewendet werden, etwa Antidementiva. Im Gegenzug erhalten die Pharmafirmen wirtschaftliche Vorteile.

Für Arzneimittel, die schon länger auf dem Markt sind, können Hersteller nachträglich eine Zulassung für die Anwendung bei Kindern beantragen. Für viele Hersteller ist diese spezielle Kinderzulassung aber wenig attraktiv. Experten sind sich einig, dass die Rahmenbedingungen hier verbessert werden müssen. Denn noch immer gibt es in vielen Indikationen zu wenig Arzneimittel speziell für Kinder.