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Jahrestagung der PTA-Lehrer

Vorschläge zur Ausbildungsreform

10.10.2016
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Von Birgitt Robben / Zahlreiche PTA-Lehrerinnen und -Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet haben am 16. und 17. September 2016 in der PTA-Schule Trier an der Jahrestagung der DPhG AG Theoretische und Praktische Ausbildung (AG TuPA) teilgenommen. Im fachlichen und kollegialen Austausch wurde vor allem die Modernisierung der PTA-Ausbildung rege diskutiert.

Im Hinblick auf die bevorstehende Novellierung des PTA-Gesetzes und der Ausbildungs-und Prüfungsverordnung erarbeiteten die 40 Tagungsteilnehmer Vorschläge für einen zeitgemäßen und modernen Lehrplan für die zweijährige schulische PTA-Ausbildung.

Hierbei stand für alle unterrichtenden Apotheker der Praxisbezug des Lernstoffs klar im Mittelpunkt. Der Bildungswissenschaftler Raimund Winkels von der Universität Trier rundete die Veranstaltung mit dem Vortrag »Frontal zur Klasse – ein Plädoyer für eine ungeliebte Methode« ab.

In einem historischen Weinkeller in der Altstadt Triers fanden die Teilnehmer bei einem Abendessen Gelegenheit, sich in lockerer Runde untereinander auszutauschen.

In der Mitgliederversammlung der AG TuPA am Samstag informierten die Vorsitzende Birgitt Robben und das Vorstandsmitglied Burkard Pölzing über die bisherigen Aktivitäten der ­AG im Jahr 2016. So konnte unter anderem über die Teilnahme am Runden Tisch der Adexa in Berlin und über die ­Teilnahme an der AG Berufsbild der Bundesapothekerkammer berichtet werden.

Die Jahrestagung 2017 wird im September in Köln stattfinden.

Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische und Praktische Ausbildung (AG TuPA) der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft ist seit ihrer Gründung im 2014 stetig gewachsen. Einige Tagungsteilnehmer sind der AG an ­diesem Wochenende spontan beigetreten.

Anmeldungen zur Mitgliedschaft in der AG werden jederzeit per Mail entgegengenommen: b.robben@t-online.de. /