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Allergieprävention im Mutterleib

30.10.2018
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Das Netzwerk »Gesund ins Leben« hat seine Empfeh­lungen zu Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft aktualisiert. Ein Aspekt darin ist die Allergie­prävention. Demnach müssen Schwangere bei der Ernährung auf nichts verzichten. Denn eine aller­genarme Kost der Mutter in der Schwangerschaft ver­mindert das Allergierisiko für das Kind nicht. Lebens­mittel, auf die eine Frau selbst allergisch reagiert, sollte sie jedoch meiden.

Prä- und Probiotika bieten in der Schwangerschaft keine­ hinreichend bewiesenen Vorteile für die Allergie­prävention. Es gibt jedoch Hinweise, dass der Verzehr von Meeresfisch einen positiven Effekt haben kann. Jeden­falls zeigten randomisierte kontrollierte Studien ein halbiertes Asthmarisiko bei den Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft langkettige Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten. Die Dosis betrug mehr als zwei Gramm pro Tag.

Für die Allergieprävention beim Kind ist es wichtig, dass die werdende Mutter nicht raucht und sich nicht in Räumen aufhält, in denen geraucht wird oder wurde. Soweit­ möglich, sollte sie starke Belastungen durch Luftschadstoffe und Schimmelbildung meiden. (ais)