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NRW entlastet PTA beim Schulgeld

13.11.2018
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Von Daniel Rücker / Über viele Jahre haben die Apotheker immer wieder die Politik aufgefordert, PTA-Auszubildenden das Schulgeld zu erlassen. Immer wieder ignorierte die diese Forderung. Jetzt macht NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann Nägel mit Köpfen. Demnächst müssen die angehenden Apothekenmitarbeiter deutlich weniger Schulgeld bezahlen.

Laut der »Neuen Westfälischen« reduzierte Laumann das Schulgeld erheblich. Von diesem Herbst an müssen die Schüler an den vier vom Trägerverein PTA-Fachschule Westfalen-Lippe unterhaltenen Lehrinstituten in Siegen, Paderborn, Gelsenkirchen und Castrop-Rauxel nur noch 30 Prozent des Schulgelds­ von monatlich 300 Euro beisteuern. Rund 120 PTA-Schüler profi­tieren in Paderborn demnach von dieser Regelung.

 

Klaus Michels, Vorsitzender des Apothekerverbands Westfalen Lippe (AVWL), zeigte sich erfreut und be­tonte, dass das Land Nordrhein-Westfalen bei der Ausbildung in den Gesund­heitsberufen in Vorleistung trete­, bis auf Bundesebene eine Lösung gefunden werde. Dies bedeute unter anderem eine Verlängerung der Ausbildung auf 36 Monate. Damit könnten PTA zeitgleich einen Fachhochschul­abschluss erwerben, wenn sie zu­sätzlich Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache erlernen. /