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Viele Kinder und Jugendliche klagen über Kopfschmerzen

25.11.2016  14:29 Uhr

Bereits im Grundschulalter machen anhaltende und wiederkehrende Kopfschmerzen Kindern zu schaffen, das belegt eine Umfrage an 14 Dresdner Schulen. Für ihre Untersuchung werteten die Wissenschaftler Fragebögen der Schüler von sieben Grundschulen, drei Gymnasien und vier Oberschulen aus.

Ein Ergebnis: 37 Prozent der Schüler hatten einmal im Monat Kopfweh, weitere 32 Prozent sogar mindestens zweimal im Monat. Und je älter die Schüler waren, umso größer war der Anteil derjenigen, die unter Kopfschmerzen litten.

Während unter den Erstklässlern 18 Prozent mit wiederkehrenden Kopfschmerzen kämpften, erhöhte sich der Anteil bei den Zwölftklässlern auf 55 Prozent. Am häufigsten handelte es sich dabei um Migräne und Spannungskopf­schmerz. Letzterer gilt als Warnsignal des Körpers. Ausgelöst und verstärkt werden können die Schmerzen durch lange Konzentration, Flüssigkeitsmangel, zu wenig Schlaf oder seelischen Stress. Aufgrund dieser Ergebnisse haben Mediziner des Schmerzzentrums an der Dresdener Universität nun ein Konzept zur ambulanten Therapie entwickelt, das den Kindern und Jugendlichen hilft, Situationen zu erkennen und zu verändern, die den Kopfschmerz fördern. (ais)