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Diabetiker haben Informationsbedarf

27.11.2018
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49 Prozent der Menschen mit Diabetes wünschen sich mehr Informationen zur Behandlung. Das ist eines der Ergebnisse einer bundesweiten telefonischen Befragung des Robert-Koch-Instituts (RKI). 

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2327 Menschen ohne und 1479 mit diagnostiziertem Diabetes befragt. Es zeigte sich, dass über 90 Prozent der Befragten, bei denen im Laufe des Lebens Diabetes diagnostiziert worden war, ihr Diabeteswissen als sehr gut oder gut einschätzen. 

Dennoch wünscht sich fast die Hälfte mehr Informationen zum Thema »Behandlung und Therapie«. Über 40 Prozent der Menschen mit Diabetes haben Informationsbedarf bei der Frage, wo sie Unterstützungsangebote, Anlaufstellen und Informationsquellen finden können. Ebenso wünscht sich eine große Zahl mehr Informationen zum Thema »Folgeerkrankungen«.

Von den Befragten ohne Diabetes gab fast ein Drittel an, sich schon einmal über Diabetes informiert zu haben. Knapp 60 Prozent schätzen das eigene Wissen als gut oder sehr gut ein. Das größte Informationsbedürfnis empfinden die Befragten ohne Diabetes im Themenbereich Lebensstil und Prävention. (ais)