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Vitaminpräparate

Differenziert beraten

14.12.2015
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Von Maria Pues, Osnabrück / Für ein Vitamin­defizit gibt es eine Reihe verschiedener Ursachen. Dass auch Erkrankungen und Arzneimittel dazugehören, ist vielen Patienten nicht bekannt. Welche das sind, erläuterte ­Apotheker Uwe Gröber bei einem Vortrag der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft.

Wer in der Apotheke ein Vitaminpräparat empfehlen will, braucht heutzutage gute Argumente. Von überflüssig bis gefährlich reichen die Einschätzungen der Kritiker. Allerdings droht bei diesem Standpunkt, das »Kind mit dem Bade« auszuschütten. Sicher: Wer jung und gesund ist, sich ausgewogen ernährt, täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich – vorzugsweise im Freien und bei Tageslicht – eine Stunde Sport treibt, nicht raucht und wenig Alkohol trinkt, ist kein Kandidat für eine Vitamin-Supplementation.

Auf die meisten Apothekenkunden und Patienten trifft dies allerdings nicht zu. Doch »Nahrungs­ergänzungsmittel sind dabei, sich aus der Apotheke zu verabschieden«, sagte Apotheker Uwe Gröber in seinem Vortrag anlässlich einer Vortragsreihe der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft in Osnabrück.Der Kasten listet auf, welche Personengruppen ein erhöhtes Risiko tragen, in eine Vitaminmangel­situation zu rutschen. Also doch wieder Multivitamine für jeden, weil sich alle Altersgruppen in der Auflistung wiederfinden? Eine differenziertere Sicht vermittelte Gröber in seinem Referat. Er erläuterte anhand von Beispielen, wie es bei bestimmten Patientengruppen und unter Anwendung bestimmter Arzneimittel zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen kommen kann. Drei Beispiele sollen im Folgenden erläutert werden.

Vitamin B12

Vitamin B12 kann der Körper speichern, obwohl es ein wasserlösliches Vitamin ist. Das größte Depot befindet sich in der Leber. Gut gefüllt reicht es für rund fünf Jahre. Dennoch kann es aus verschiedenen Gründen zu einem Mangel kommen. So stellen vor allem Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte eine wichtige Quelle für das Vitamin dar. Pflanzliche Lebensmittel enthalten hingegen praktisch kein verwertbares Vitamin B12. Wer auf Lebensmittel tierischer Herkunft verzichtet, hat daher ein hohes Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel. Auch können Patienten mit bestimmten Erkrankungen wie einer atrophischen Gastritis das Vitamin nur in geringerem Ausmaß aus der Nahrung extrahieren.

Der Grund: Vitamin B12 liegt in der Nahrung nicht frei, sondern an Nahrungseiweiße gebunden vor. Das Pepsin der Magensäure muss es zunächst aus seinen Verbindungen lösen. Dann wird es zum Schutz unter anderem vor der Magensäure an sogenannte Haptocorine (und bereits zu einem gewissen Anteil an Intrinsic Factor) gebunden. Intrinsic Factor wird in den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet und im nächsten Schritt, der im Dünndarm stattfindet, benötigt. Dort spaltet Trypsin das Vitamin von den Haptocorinen wieder ab, das sich anschließend mit dem Intrinsic Factor verbindet. So wird es vor der Zerstörung durch Darmbakterien geschützt in untere Dünndarmabschnitte transportiert, wo es resorbiert wird. Im Blut wird es an Transcobalamine gebunden und gelangt von dort schließlich vorwiegend durch Endozytose in die Zellen. Das erklärt, warum Arzneimittel, die den Magen-pH-Wert anheben, die Aufnahme von Vitamin B12 herabsetzen können. Zu einem Mangel kann es jedoch auch unter der Behandlung mit dem oralen Antidiabetikum Metformin kommen, weil dieses die Calcium-abhänige Vitamin-B12-Aufnahme aus dem Darm herabsetzt.

Mögliche Risikogruppen für einen Vitaminmangel

  • Kinder und Jugendliche: erhöhter Bedarf durch Wachstum, Vorliebe für Fast Food und Süßes
  • Berufstätige: erhöhter Bedarf durch Stress, oft keine Gelegenheit, sich ausgewogen zu ernähren
  • Schwangere und Stillende: erhöhter Bedarf
  • Ältere Menschen: erhöhter Bedarf bei geringerer Zufuhr
  • Patienten mit Magen-Darm- Störungen, zum Beispiel atrophische Gastritis
  • Bestimmte Patientengruppen, zum Beispiel Diabetiker
  • Patienten, die bestimmte Arzneimittel einnehmen, zum Beispiel Antiepileptika,­ ­Protonenpumpenhemmer (PPI) oder Metformin

Vitamin B12 ist an drei wichtigen Vorgängen im Körper beteiligt: an der Regeneration von Folsäure, an der Methylierung von Homocystein zu Methionin und an der Synthese von Nukleoproteinen. Fehlt Vitamin B12, kann es durch eine verminderte RNA- und DNA-Synthese zu Störungen der Zellerneuerung kommen, vor allem der Blutbildung und Versorgung von Nervenfasern. Das Spektrum der Mangelsymptome ist weit: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, ein brennendes Gefühl auf der Zunge, Schwindel, Tinnitus und kreislaufbeschwerden, körperliche Schwäche, Herzbeschwerden und Durchfälle sowie eine Erhöhung der Sturzneigung. Auch neurologische Symptome können auftreten: Empfindungsstörungen, die einer diabetischen Neuropathie ähneln, depressive Verstimmungen bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen. Ein Zusammenhang mit Demenzerkrankungen wie Morbus Alzheimer wird diskutiert.

Ist ein Vitamin-B12-Mangel vor allem durch eine schlechtere Absorption und/oder durch Arzneimittel bedingt, sind höhere Dosen erforderlich, um die Vitamin-B12-Versorgung zu verbessern. Bis vor einigen Jahren wurde Vitamin B12 praktisch ausschließlich parenteral verabreicht. Doch heute weiß man, dass es neben der aktiven Aufnahme auch eine passive Aufnahme aus dem Darm gibt. Zudem muss das Vitamin dabei nicht aus der Nahrung extrahiert werden.

Um die Speicher zügig aufzufüllen, nimmt man die höher dosierten Arzneimittel zunächst täglich ein. Zur Erhaltung reicht es dann meist aus, mit einer wöchentlichen Gabe weiterzuverfahren. Außerdem gebe es eine Resorption über die Mundschleimhaut, informierte Gröber. Daher könne man Patienten bei flüssigen Vitamin-B12-Zubereitungen raten, die Lösung etwa eine halbe Minute im Mund zu behalten, bevor man sie herunterschluckt. Für eine parenterale Gabe entscheidet man sich heute bei Patienten, bei denen der Magen oder ein Teil davon operativ entfernt werden musste. Mehr dazu lesen Sie hier: Vitamin B12: Besser zu viel, als zu wenig.

Risikofaktoren für einen B12-Mangel

  • vegetarische oder vegane Ernährung
  • Achlorhydrie, also ein Fehlen von Magensäure im Magensaft
  • Magen-Darm-Operationen
  • Gastritis
  • Infektionen mit Helicobacter pylori
  • Atrophie der Magenschleimhaut
  • Regelmäßig hoher Alkoholkonsum
  • Arzneimittel wie Metformin oder Protonenpumpenhemmer
  • gastrointestinale Erkrankungen wie Morbus Crohn

Vitamin D

Vitamin D erhält der Körper auf zwei Wegen: Er nimmt es mit der Nahrung zu sich, den größeren Anteil produziert er jedoch selbst. Dazu benötigt er 7-Dehydrocholesterol und UV-B-Strahlen. Der Körper braucht Vitamin D für zahlreiche Funktionen. Bekannt sind die Wirkungen auf den Calciumstoffwechsel. Es wird jedoch unter anderem auch für die Insulinsekretion, die Zelldifferenzierung oder die Endothelfunktion benötigt. Das erklärt, dass sich ein Mangel auf viele Organsysteme auswirken kann: etwa auf das Immunsystem, das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System. Am Beispiel dieses Vitamins lasse sich auch der Mythos widerlegen, synthetische Vitamine wirkten nicht, sagte Gröber mit Verweis auf den erfolgreichen Einsatz von synthetisch hergestelltem Vitamin D in der Rachitis-Prophylaxe.

Als fettlösliches Vitamin kann der Körper Vitamin D speichern, doch seine Halbwertszeit ist mit knapp drei Wochen geringer, als mancher vermutet. Die Halbwertszeit erklärt auch, warum die Depots des Sommers meist nicht für einen ganzen Winter reichen. Werden diese auch in der dunklen Jahreszeit nicht regelmäßig wieder aufgefüllt, kann trotz der grundsätzlichen Speicherfähigkeit ein Mangel entstehen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht davon aus, dass man über die Ernährung allein den Bedarf nicht decken kann, wenn die körpereigene Produktion fehlt. Sie empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 800 Internationalen Einheiten bei fehlender körpereigener Synthese.

Ein hohes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel haben unter anderem ältere Menschen, da deren Synthesefähigkeit der Haut um bis zu 75 Prozent abnehmen kann, führte Gröber aus. Halten sie sich zudem fast ausschließlich in geschlossenen Räumen auf, weil es ihnen aufgrund zunehmender Immobilität schwerfällt, das Haus zu verlassen, steigt das Risiko weiter. Verschiedene Fachgesellschaften raten ihnen daher zu einer ergänzenden Einnahme von Vitamin D. Um einen bestehenden Mangel schnell auszugleichen, könnten kurzzeitig höhere Dosen zum Einsatz kommen, so der Referent. Angst vor einer Überdosierung müsse man angesichts der kurzen Halbwertszeit nicht haben. Erst wenn über einen längeren Zeitraum zu hohe Dosen gegeben werden, sei mit einer Intoxikation zu rechnen.Auch Arzneimittel können die Vitamin-D-Versorgung beeinträchtigen. Als Beispiele nannte Gröber Antiepileptika wie Carbamazepin oder Phenytoin. Aber auch Nifedipin, Tamoxifen oder Johanniskraut kommen dafür infrage. Sie stimulieren den Pregnan-X-Rezeptor, der ein Enzym aktiviert, das wirksame Vitamin-D-Formen zu inaktiven Formen abbaut. Bei Patienten, die diese Arzneimittel anwenden, sollte der Arzt daher mindestens einmal jährlich den Vitamin-D-Status kontrollieren und eine entsprechende Ergänzung empfehlen.

Folsäure

Folsäure gilt als Schwangerschafts-Vitamin, aber der Organismus benötigt es auch sonst, etwa zum Zellwachstum, bei der Zellteilung und der Bildung der Erythrozyten. Ausreichend hohe Spiegel bereits vor Beginn einer Schwangerschaft beugen der Entstehung von Neuralrohrdefekten wie einer Spina bifida vor. Untersuchungen zeigen, dass die erforderlichen Werte jedoch häufig nicht erreicht werden.

Ein möglicher Grund: Orale Kontrazeptiva können die Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen beeinträchtigen, besonders Folsäure. Die Spiegel drücken orale Kontrazeptiva dabei auf zweierlei Weise: Sie hemmen das Enzym Folsäure-Dekonjugase im Darm und damit die Resorption. Zudem steigt die Folsäure-Ausscheidung. Das führt dazu, dass junge Frauen mit Kinderwunsch häufig mit einem sehr niedrigen Folsäure-Status starten, der nicht innerhalb weniger Wochen normalisiert werden kann.

Für den Organismus ist allerdings nicht Folsäure entscheidend, da diese keine Vitaminfunktion besitzt und erst in die vitaminwirksamen Folatverbindungen überführt werden muss. Die quantitativ wichtigste bioaktive Folatform ist mit einem Anteil von 98 Prozent 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF). Das Problem: Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung können wegen eines Enzympolymorphismus Folsäure nicht vollständig in die biologisch aktive Wirkform 5-MTHF umwandeln. Eine Punktmutation am Nukleotid 677 führt beim Schlüsselenzym 5,10-Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR) zu einem Basenaustausch von Cytosin gegen Thymin. Folge ist eine verminderte Enzymaktivität, die mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Dies erklärt, warum manche Menschen trotz ausreichender Zufuhr zu geringe Folatspiegel aufweisen.

Dann ist es sinnvoll, zusätzlich zur Folsäure auch die schon bioaktive Variante 5-MTHF zuzuführen. Diese Folatform liegt in Femibion® als stabile Calciumverbindung (Calcium-L-Methylfolat, auch Metafolin® genannt) vor. Metafolins Verwertbarkeit ist unabhängig von der eingeschränkten Enzymaktivität, es steht dem Organismus komplett zur Verfügung. Zudem besitzt es eine höhere Bioverfügbarkeit als Folsäure.Unabhängig von einer Schwangerschaft benötigt der Körper 5-Methyl-THF vor allem, um Homocystein zu entgiften. Dieses entsteht im Aminosäurestoffwechsel aus Methionin. Erhöhte Werte können die Blutgefäße schädigen und die Thromboseneigung erhöhen. Nicht immer kommen Studien zu möglichen Effekten einer Senkung der Werte allerdings zu einem einheitlichen Ergebnis. Eine Senkung etwa des Schlaganfallrisikos (nicht aber des Herzinfarktrisikos) oder des Risikos, eine Makuladegeneration zu entwickeln, ließ sich jedoch zeigen. /

Vitamine auf einen Blick

Vitamin Wichtig für Viel Vitamin ist enthalten in Tagesbedarf
Vitamin A Sehkraft, ständige Erneuerung der Zellen, gesunde Haut und Schleimhäute, Schutz der Haut vor Umwelt­belastungen und Sonnenschäden Leber, Karotten, Kürbis, Tomaten, ­Eigelb, Butter 0,8 bis 1,0 mg enthalten in: 60 bis 80 g Karotten
Vitamin B1 Energiegewinnung aus Kohlen­hydraten, gesundes Nerven­system, geistige Frische Muskelfleisch, vor allem Schweinefleisch, Nüssen, Sesam, Hülsen­früchten, Vollkorngetreide 1 bis 1,2 mg enthalten in: 110 bis 130 g Schweinefleisch
Vitamin B2 Eiweiß- und Energiestoffwechsel, Zellatmung, gesunde Haut Milch, Nüssen, Eigelb, Käse, Vollkorngetreide, Mandeln, Leinsamen 1,2 bis 1,4 mg enthalten in: knapp 1 Liter Milch
Vitamin B6 Eiweißstoffwechsel, Immun­system, Nervensystem, Aminosäurenaufbau Fisch, Leinsamen, Geflügel, Vollkornprodukten 1,2 bis 1,5 mg enthalten in: 120 bis 150 g Lachs, 130 bis 160 g Hafer
Vitamin B12 Blutbildung, arbeitet mit Folsäure zusammen, Wachstum, Nervenstärke, geistige Frische, Energiestoffwechsel Muscheln, Fisch, Fleisch, Käse, Milch, Eigelb 3 µg enthalten in: 3/4 Liter Milch, 60 g Rindfleisch, 30 g Hering
Vitamin C Wichtigstes Abwehr-Vitamin; besonders wirksam in Kombina­tion mit Vitamin A und E, natürliches Antioxidans, Verbesserung Eisenaufnahme, Binde­gewebe, Jugendlichkeit der Zellen, Entgiftung des Körpers, möglicherweise Arteriosklerose- und Krebsschutz Frischem Obst und Gemüse, besonders in schwarzen Johannis­beeren, Kiwi, Papaya, Zitrus­­früchten, Sanddorn, Brokkoli, Fenchel 100 mg enthalten in: 50 g schwarzen Johannisbeeren, zwei mittelgroßen Orangen
Vitamin D Knochenstabilität, Knochen­bildung und -härte, harte Zähne Eigelb, Leber, Avocados, Fisch, vor allem in fetten Sorten wie Matjes, Hering, Aal, Sardellen, Lachs 20 µg (800 IE) bei fehlender endogener Synthese enthalten in: 80 g Hering, 120 g Lachs
Vitamin E natürliches Antioxidans, Jugendlichkeit der Zellen, glatte Gefäßwände kaltgepressten Pflanzenölen, Samen, Nüssen, Vollkorngetreiden 12 bis 15 mg der aktiven Form (= D-Alpha-Tocopherol) enthalten in: 8 g Weizenkeimöl, 20 g Sonnenblumenöl
Vitamin K Blutgerinnung, Wundheilung Grünem Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Petersilie, Brennnessel, ­Löwenzahn, Haferflocken 60 bis 80 µg enthalten in: 7 bis 10 g Petersilie, 15 bis 20 g Mangold, 20 bis 30 g Spinat
Biotin Haut, Haare, Nägel Hefe, Sojabohnen, Eigelb, Weizenkleie, Pilze, Vollkorngetreiden 30 bis 60 µg enthalten in: rund 100 g frischen Sojabohnen
Folsäure Zellneubildung, Wachstum Weizenkeimen, Leber, Gemüse wie Spinat, Fenchel, Brokkoli, Eigelb, Nüssen, Samen 300 µg enthalten in: 80 g Weizenkeimen, 400 g Fenchel, 440 g Brokkoli
Niacin Zuckerabbau, Energieumsatz, Fettstoffwechsel Weizenkleie, Fisch, magerem Fleisch wie Geflügel, Hülsen­früchten 11 bis 16 mg enthalten in: 150 g Putenbrust, 220 g Lachs
Pantothen­säure Gehirnstoffwechsel, Fettabbau, rote Blutkörperchen Fisch, Fleisch, Eigelb, Sonnen­blumenkernen, Pilzen 6 mg enthalten in: 60 g Hering, 220 g Steinpilzen

Bis auf Vitamin D muss der Mensch alle Vitamine über die Nahrung aufnehmen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Täglich frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte halten das Vitalstoff-Konto im Plus.
Quelle: DACH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2015