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Tarifsituation, Ausbildung und Apothekenhonorierung

Treffen mit Jens Spahn

Die PTA-Ausbildungsnovellierung soll kommen — Bei einem Treffen mit Gesundheitsminister Jens Spahn brachten die Vorsitzenden der Apo­thekengewerkschaft Adexa, Andreas­ May und Tanja Kratt, wichtige berufspolitische Themen zur Sprache.
Sigrid Joachimsthaler
14.02.2019
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Anfang Januar fand in Berlin ein knapp einstündiges Gespräch zwischen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und den beiden Vorsitzenden der Apo­thekengewerkschaft Adexa statt. Andreas­ May und Tanja Kratt schilderten dem Minister die tarifliche Situation der Angestellten in öffentlichen Apotheken. Dabei ging es auch um die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf die Tarifgehälter. »Spahn hat sich ­unsere Argumente angehört, aber auch deutlich gemacht, dass wir keine Hoffnungen in ein Rx-Versandverbot setzen sollten«, sagte Kratt, Leiterin der Adexa-Tarifkommission, nach dem Treffen. Das Problem der fehlenden Gleichpreisigkeit zwischen deutschen Apotheken und ausländischen Versendern werde also auf anderem Wege gelöst werden ­müssen.

May: »Erfreulich ist, dass der Minister bei der PTA-Ausbildungsnovellierung das bisherige hohe Tempo beibehält. Wir können also in Kürze mit einem Vorschlag rechnen, den die Interessenvertretungen der PTA zur internen Diskussion­ erhalten werden.« Auch das Pharmaziestudium und die Approbationsordnung waren Thema im Ministerium. Dazu May: »Spahn erwartet von den Apotheken eine Weiterentwicklung und mehr Zukunftsvisionen. Dazu muss das entsprechende Fundament in der Ausbildung gelegt werden. Es ist also folgerichtig, hier zeitnah Veränderungen vorzunehmen.«

Kratt ergänzt: »Zu solchen Zukunftsvisionen gehören aber auch moderne­, attraktive Konzepte für die tarifliche Entlohnung, die Ausbildungsvergütungen sowie die Honorierung von Fort- und Weiterbildung oder andere leistungsorientierte Modelle.«

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