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Autoimmunerkrankung

Bei Lupus erythematodes fast immer die Haut betroffen

Viele Menschen mit Hauterkrankungen kennen das: Die Auffälligkeiten ziehen oft unangenehme Blicke auf sich. Der Wunsch, sich diesen zu entziehen, ist bei vielen Betroffenen groß. Je nach Symptomatik gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Patienten im kosmetischen Bereich ausprobieren können.

Gegen Rötungen arbeitet man am besten mit der Komplementärfarbe grün. Das Ausmaß der Rötung entscheidet über die passenden Produkte. So kann es bei leichten Rötungen ausreichend sein, mit einer grünstichigen Tagescreme (zum Beispiel Dermasence RosaMin, Eucerin© AntiRötungen) zu arbeiten oder unter dem Make-up einen grünstichigen Primer (wie Vichy Dermablend Korrekturfarbe Grün) zu verwenden. Kleinere Makel können auch mit einem Concealer (wie Avène Couvrance Korrekturstick Grün) kaschiert werden.

Ausgeprägte Rötungen, Pigmentstörungen oder Narben lassen sich meist nur mit hochpigmentierten Camouflage-Produkten vollständig abdecken. Beispiele dafür sind die Produkte von Dermacolor und die Dermablend-Serie von Vichy. Die Produkte eignen sich für die punktuelle Abdeckung ebenso wie für den großflächigen Auftrag. Neben dem Gesicht können sie auch am Körper eingesetzt werden. Durch den Auftrag eines Fixierpuders wird das Make-up wasser-, wisch- und schweißfest. Die Schwierigkeit bei der Verwendung von Camouflage-Make-up liegt in der Regel darin, trotz der stark deckenden Pigmente einen möglichst natürlichen Effekt zu erhalten. Hier hilft meist nur Ausprobieren und Experimentieren. Unterstützen können dabei auch Visagisten. Sie bieten mitunter sogar spezielle Trainings für Betroffene mit Hauterkrankungen an.

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