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Übelkeit und Erbrechen

Genau nachfragen

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist ein wichtiges Coenzym im Aminosäurestoffwechsel. In kleineren Studien erwies es sich als wirksam, um Übelkeit und Erbrechen vor allem in der frühen Schwangerschaft zu behandeln. Auf welche Weise die Wirkung zustande kommt, ist nicht geklärt. Zur Therapie von Schwangerschaftserbrechen sollte eine Tagesdosis von 80 Milligramm nicht dauerhaft überschritten werden.

Für Patienten, die pflanzliche Arzneimittel bevorzugen, sind Ingwer-Präparate eine gute Empfehlung gegen Brechreiz. Sie eignen sich für Kinder ab sechs Jahren. Die Wirkung beruht auf einem Antagonismus an zentralen 5-HT3-Rezeptoren. Bei empfindlichen Personen kann Ingwer als Nebenwirkung Sodbrennen auslösen. Bei Gallensteinleiden ist er kontraindiziert. Laut Embryotox kann Ingwer in der Schwangerschaft in üblicher Dosierung eingenommen werden. Der Hersteller des Produktes Zintona® rät allerdings in der Gebrauchsinformation von der Anwendung bei Schwangerschaftserbrechen und in der Stillzeit ab. Bei pflanzlichen Arzneimitteln äußern sich Hersteller oft deshalb so, weil entsprechende Studien und Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft fehlen. 

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