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Tanzen

Bessere Hirnaktivität

Einen neuen Tanz zu lernen, kann die Vernetzung von Nervenzellen im Gehirn älterer Menschen anregen. Das berichten griechische Wissenschaftler im Fachjournal »Frontiers in Aging Neuroscience«. Ein solches Tanz­training könnte sogar bei der Prävention von Demenz helfen.
Verena Arzbach
26.02.2019
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Tanzen verbindet körperliche Aktivität, Rhythmus, soziales Miteinander und das Erlernen von Schrittfolgen. Neurowissenschaftler der Aristoteles-Universität in Thessaloniki­, Griechenland, wollten wissen, wie genau sich das auf das Gehirn von Senioren auswirkt.

Per Elektroenzephalogramm (EEG) konnten sie zeigen, dass sich ein zweimal wöchentliches Training, bei dem 22 Probanden über 60 Jahre über 24 Wochen traditionelle griechische Tänze lernten, positiv auf deren Gehirnaktivität auswirkte. Verschiedene Bereiche des Gehirns waren nach dem Tanztraining besser vernetzt als zuvor. Das heißt, Informationen können schneller aufgenommen und effektiver verarbeitet werden.

Auch die verbesserte körperliche Fitness der Teilnehmer hatte einen Einfluss auf die Hirnaktivität. Je mehr sich die Fitness durch das Tanzen gesteigert hatte, desto mehr schien auch das Gehirnnetzwerk profitiert zu haben.

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