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Buschwindröschen

Blütenteppich mit leichtem Giftpotential

Das Buschwindröschen als eines der ersten Frühlingsblüher erfreut uns bereits Ende März mit einem Blütenteppich aus kleinen weißen Blüten und prägt damit das Erscheinungsbild der Wälder zu dieser Jahreszeit.
Katja Egermeier
06.04.2021  12:30 Uhr
Das Buschwindröschen ist nur leicht giftig und nicht sehr gefährlich. Pflücken und essen sollte man es dennoch nicht. / Foto: Adobe Stock/MerkAngela.WH
Die Blüten des Buschwindröschens haben (wie hier) sechs bis acht, in seltenen Fällen auch zwölf Perigonblättern. / Foto: Adobe Stock/allexclusive

Botanik und Bestimmung

Das Buschwindröschen ist ein ausdauerndes Kraut mit einer Höhe von etwa 10 bis 25 cm und dreifach geteilten, handförmigen Laubblättern. Aus jedem Blütenstängel entwickelt sich eine einzelne weiße, manchmal leicht rosa getönte Blüte mit jeweils sechs bis acht (selten zwölf) Perigonblättern. Die Blüten haben einen Durchmesser von 1,5 bis 4 cm.

Vorkommen und Verbreitung

Das anspruchslose Buschwindröschen kommt häufig in Zentral- und Westeuropa vor und gedeiht bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, unter Gebüschen und auf feuchten Wiesen.

Gifte und Gefahren

Das Buschwindröschen ist wie alle Hahnenfußgewächse in allen Pflanzenteilen giftig. Vor allem der Pflanzensaft enthält das Alkaloid Protoanemonin. Bei Hautkontakt können Rötungen und Blasenbildung auftreten. Zu sich genommen könne Teile des Buschwindröschens zu Reizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Nierenschädigung führen. Die Wurzeln enthalten zudem Triterpensaponine.

Grad der Gefährlichkeit

schwach giftig

Vergiftung, was tun?

Bei Hautkontakt sollte die Haut gründlich abgewaschen werden. Bei oraler Einnahme größerer Mengen ist eine primäre Giftentfernung und Kohlegabe unter ärztlicher Kontrolle angezeigt. Ansonsten wird eine symptomatische Therapie empfohlen.

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