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Ernährungstrend

Carobpulver als fettarmer Kakaoersatz

Neben Zucker enthalten kakaohaltige Naschereien vor allem Fett. Damit Schoko-Liebhaber jedoch nicht ganz verzichten müssen, bietet das sogenannte Carobpulver eine fettärmere Alternative und hat noch weitere Vorteile.
Annette Immel-Sehr
18.02.2021  08:30 Uhr

Aus dem Fruchtmark der Schoten des Johannisbrotbaumes lässt sich ein Pulver gewinnen, das mit seinem süßlich-karamellartigen Geschmack eine Alternative zu Kakaopulver darstellt. Das sogenannte Carobpulver liefert reichlich Ballaststoffe, Betacarotin, Calcium und Eisen. Anders als die Kakaobohne enthält es kaum Fett und keine anregenden Substanzen wie Theobromin, berichtet das Bundeszentrum für Ernährung.

Carobpulver kann Kakaopulver in vielen Rezepten ersetzen. Zwei bis drei gehäufte Teelöffel aufgelöst in einer Tasse mit warmem Haferdrink ist deutlich kalorienärmer als das entsprechende Getränk mit kakaohaltigem Getränkepulver. Da Carob natürlicherweise Zucker enthält, kann auf zusätzliches Süßen verzichtet werden. Der Kakaoersatz ist als Pulver im Handel und findet sich auch in verarbeiteten Produkten wie Brotaufstrichen und Riegeln.

In den langen schwarz-braunen Schoten des Johannisbrotbaumes befinden sich Fruchtfleisch und Samen. Für die Herstellung von Carobpulver wird das Fruchtfleisch getrocknet, geröstet und fein gemahlen. Die Samen können zu Johannisbrotkernmehl verarbeitet werden, das sich als Verdickungsmittel und Stabilisator in Lebensmitteln eignet

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