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Lärmbelästigung

Den Deutschen ist es zu laut

Rund 28 Prozent der Bevölkerung in Deutschland fühlten sich im vergangenen Jahr in ihrem Wohnumfeld durch Verkehrs- oder Nachbarschaftslärm belästigt – zwei Prozentpunkte mehr als 2017. 
dpa
03.12.2019
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Das geht aus einer EU-Statistik hervor, die das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden veröffentlichte. »Innerhalb der Europäischen Union verzeichnete neben Deutschland nur Malta einen solch hohen Anteil an gefühlter Lärmbelästigung«, berichtete die Behörde. In Ländern wie Kroatien, Ungarn, Estland und Bulgarien ist der Bevölkerungsanteil, der sich 2018 durch Lärm im Wohnumfeld belästigt fühlte, am niedrigsten. In diesen Ländern liegt die Quote jeweils unter 10 Prozent. Der EU-Durchschnitt lag bei 18 Prozent.

Neben der Lärmbelästigung wurden die Menschen in der EU-SILC genannten Befragung auch zu anderen Störfaktoren befragt: Ein Viertel der Bevölkerung nahm Verschmutzung oder andere Umweltbelastungen im Wohnumfeld wahr. 13 Prozent bejahten die Frage, ob es Kriminalität, Gewalt oder Vandalismus im Wohnumfeld gebe. Und ebenso viele gaben an, Feuchtigkeits- oder Schimmelprobleme in der Wohnung zu haben.

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