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Institute und Organisationen – kurz erklärt

DGE: Partner für Essen und Trinken

Bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) dreht sich, wie es der Name schon verrät, alles ums Essen und Trinken.
Katja Egermeier
14.08.2020  09:00 Uhr

Die DGE erarbeitet auf der Grundlage von Forschungsergebnissen für Deutschland gültige Ernährungsempfehlungen und Aussagen – und übermittelt diese mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung unter nachhaltigen Aspekten langfristig zu fördern und zu erhalten. Die Zielgruppen und Kooperationspartner reichen dabei von Wissenschaftlern über die Politik, Verbände und Journalisten bis hin zu den Verbrauchern.

Auf ihrer Website bietet die DGE ein umfangreiches Angebot zum Thema Ernährungspraxis. Darunter geprüfte »In Form«-Rezepte oder Ernährungstipps für Familien in Krisenzeiten: Wie organisiere ich meine Vorratshaltung und welche gesunden Gerichte lassen sich leicht zubereiten? Auch die verschiedenen Zielgruppen und der Bevölkerung finden hier hilfreiche Informationen: Wie ernähre ich mich am gesündesten, wenn ich Schwanger, Stillend, berufstätig, älter oder Sportler bin? Und schließlich erklärt die DGE, was es beim Diät halten und Fasten zu wissen gibt: Welche Diät ist für wen geeignet und hat welche Vor- und Nachteile? 

Projektarbeit

Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, beteiligt sich die DGE aktiv an diversen Projekten im Bereich Ernährung. Darunter unter anderem mehrere Projekte im Rahmen von »In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung«:

  • »In Form« in der Gemeinschaftsverpflegung: Dieses Projekt richtet sich in erster Linie an Verantwortliche für die Verpflegung in Kindergärten und Senioreneinrichtungen und stellt spezifische Informationen zu ausgewogener Ernährung, Ausgabesystemen oder Hygiene bereit.
  • Geprüfte »In Form«-Rezepte: Dieses Projekt soll Verbrauchern eine Orientierungshilfe bei Kochrezepten oder Gerichten geben. Diese werden nach einem von der DGE entwickelten Kriterienkatalog und, wenn als geeignet erachtet, mit dem Logo »Empfohlen von In Form in Kooperation mit der DGE« gekennzeichnet.
  • Nachhaltig, Bio und gesund: Ziel dieses Projektes ist es, einen Handlungsleitfaden zu entwickeln, um ökologische und gesundheitsfördernde Aspekte der Nachhaltigkeit umzusetzen. Dazu werden Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung bei der Zubereitung gesundheitsfördernder Mahlzeiten unterstützt, die einen hohen Anteil an Bioprodukten enthalten.
  • KuPS-Studie: In der Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung soll Transparenz in diesen Bereichen geschaffen werden. Die Ergebnisse sollen Basis für eine Duskussion sein, um Kosten und Preise von Schulessen zu vergleichen und zu optimieren.
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