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Gestresste Sitzweltmeister

»Die Deutschen werden immer träger«

Unter den »rundum gesund« Lebenden schneiden Frauen mit einem Anteil von 14 Prozent besser ab als Männer mit 9 Prozent. Bei den Bundesländern hat Sachsen (18 Prozent) die Nase vorn, gefolgt von Hamburg, Brandenburg und Rheinland-Pfalz/Saarland. Im Mittelfeld liegen Bayern, Niedersachsen/Bremen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Analyse ergibt, dass die Bürger und Bürgerinnen in Nordrhein-Westfalen (7 Prozent) am wenigsten auf einen gesunden Lebensstil achten. Erstmals habe man auch auf die Metropolen geschaut, schilderte Muth: Top sei Hamburg mit 17 Prozent. Das Schlusslicht beim gesunden Lebensstil bilde Köln mit nur 4 Prozent.

Bei der Ernährung ist weiterhin die knappe Hälfte gesund unterwegs, wobei als Richtschnur die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gelten. Auch hier kommen Frauen auf bessere Werte als Männer; sie essen beispielsweise zu drei Vierteln täglich Obst und Gemüse.

Alkohol konsumieren 82 Prozent verantwortungsvoll – also gar nicht oder nur gelegentlich mal ein Glas Wein oder Bier. Fast jeder Fünfte trinkt demnach zu viel. Zur Zigarette greift nahezu unverändert knapp ein Viertel der Befragten.

Positiv in der Corona-Zeit: Fast jeder Zweite gibt an, in der Pandemie mehr spazieren zu gehen. Froböse zufolge nimmt der Trend aber schon wieder ab. Die Politik habe Sport in der Corona-Krise »in die Ecke gerückt« und mit Blick auf Infektionsrisiken als »gefährlich« dargestellt. Das sei falsch gewesen und werde Spuren hinterlassen.

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